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Kommentare

  1. Hallo,

    soweit ich weiß, gibt es in NK ausschließlich Guided Tours. Also reist man mit ‚Aufpassern‘, die die Route und die Sehenswürdigkeiten vorgeben (wobei wohl Wünsche geäußert werden dürfen), oder gar nicht.
    Und genauso verhält es sich, wieder soweit ich weiß, mit den Visa. Journalisten werden wohl nicht in’s Land gelassen, die Bilder hätten nicht entstehen können. Klar, eine Lüge bleibt es dennoch.
    In letzter Zeit sind einige Beschränkungen gelockert worden (man darf wohl neuerdings sogar sein Handy behalten), es geht nicht mehr gar so streng zu, was man ja nicht zuletzt auch an den Bildern sieht, die erlaubt worden sind zu machen (ich weiß, manche auch heimlich). Aber bis sich ein Journalist frei in NK bewegen kann, wird es wohl doch noch ein wenig dauern.

    Chris

    • Ja, mit den Guided Tours tue ich mich sehr schwer. Entweder so oder gar nicht: Was soll man da als Journalist machen?

      Wenn ich die Chance hätte, würde ich vermutlich auch lieber an einer Guided Tour teilnehmen als gar nicht zu reisen. Aber wo ist da der (journalistische) Mehrwert? Alle sehen dasselbe (das, was sie sehen sollen) und zeigen/berichten anschließend dasselbe (oder sehr Ahnliches). Julia Leeb ist es ja trotzdem gelungen, den einen oder anderen mir bisher unbekannten Aspekt aufzuzeigen, weshalb sich ihre Bildauswahl sehr lohnt. Und im Vergleich zum bisher Gesehenen halte ich ihr Bildband für eines der vielfältigsten und umfassendsten visuellen Möglichkeiten, sich einen Ersteindruck von Nordkorea zu verschaffen.

      Der verlinkte Beitrag von ProSieben ist übrigens von einem Journalisten, der mit dem Journalistenvisum reingelassen wurde. Es geht also doch – wenn auch sehr schwierig und langwierig. Aber mit JUICED haben wir vermutlich keine Chance, eine solche Genehmigung zu bekommen. Und again: Auch hier war es lediglich eine Guided Tour, weshalb ich den Mehrwert einer solchen (PR-)Reise in Frage stellen muss.

  2. Ich war schon mehrmals in Nordkorea (so ziemlich überall und alles was man als Ausländer besichtigen darf), kann also sagen, dass Frau Leeb’s Bilder sich zu 90% auf Pyongyang beschränken. Den Bildern nach, hat sie eigentlich sehr wenig von dem Land gesehen. Pyongyang stellt Nordkorea genauso wenig dar wie Paris Frankreich, insofern sollte der Titel eher ‚Pyongyang‘ lauten.

    Letztendlich fand ich diese Bilder eher klischeehaft. Ihr ist es auch überhaupt nicht gelungen irgendeine Verbindung zu den Menschen herzustellen. Es gibt viel stärkere Sammlungen von u.a. Philippe Chancel, Eric Lafforgue sowie David Guttenfelder. Für mich also eher zwei Sterne.

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