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  1. also von mir KÖNNTE goooogle wissen was ich suche und (selten) was für Videos ich suche/ansehe.
    die Frage ist, da ich mich ja standartmässig nirgends anmelde, wie kann das in einen Zusammenhang gebracht werden?

  2. Hast du noch nie dich selbst gegoogelt? Oder mal eine E-Mail mit dem Ende „Grüße, …“ an eine gmail/googlemail-Adresse geschrieben? (Die IP wäre dann die gleiche wie bei einer Google-Suche, vor allem, wenn du Google-Cookies hast)
    [Hinzu kommt, dass die meisten mittlerweile sowieso eine E-Mailadresse mit ihrem Namen haben, z.B. ! – und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie eine E-Mail an einen GMail-User schreiben!]

    Und das Beste dabei: Google Analytics. Aber dazu in Kürze mehr!

  3. hab ich grad mal gemacht.
    da kommen jede Menge Ergebnisse von einem Eishockeyspieler der so ähnlich heisst wie ich, von jemandem der genauso heisst wie ich und der scheinbar sehr aktiv in allen möglichen Netzwerken ist.
    richtigerweise meine Telefonnummer aus dem Telefonbuch, ein Eintrag im Handelsregister, ein link zu meinem Fotoalbum bei arcor und ein Gästebucheintrag bei der Züchterin von unserem Hund.
    und ein zoooomr Profil von mir wo ich tatsächlich meinen Namen eingetragen hab, das hab ich grad mal sofort wieder gelöscht und der link dahin geht schon nicht mehr.

  4. o_O man geht davon aus, dass Google spätestens in dem Moment, wo man sich selbst googelt, weiß, wie der User heißt. Denn normalerweise sucht man nach Stars und Bekanntheiten wie z.B. Angela Merkel. Sobald aber ein gänzlich unbekannter Name zum Einsatz kommt… (wie genau Google das macht: keine Ahnung. Denn man kann ja auch mal Freunde oder Bekannte googeln, das ist klar – jedoch googeln sich die meisten selbst, und das gleich mehrmals)

    Google weiß zumindest auch, welche Suchergebnisse du mit deiner IP angeklickt hast. Dass du dich nicht für den Eishockeyspieler interessierst, zeigt demnach, dass du diese Person wohl nicht bist.

    Kann man endlos so weiterführen. Ich denke, das spielt alles derzeit keine große Rolle. Jedoch gab es in den USA mal ein Fall (müsste jetzt nachrecherchieren), wo ein Mann oder eine Frau nach ihrem Verbrechen (der Mann brachte glaub ich seine Frau oder umgekehrt um) nachträglich die Polizei das Recht bekam, Google als Ermittlung zu benutzen – und dabei folgendes herausfand: Der Täter, der die Tat anscheinend bestritt, googelte nach Wörtern wie „Töten, Waffe, Pistole“. Damit war klar, dass er auch der Täter war.

    Und genau sowas wird in Zukunft sicher häufiger zunehmen. Falls du Minority Report kennst: Damit wird die Idee dahinter gar nicht mal so unrealistisch. Aber das will ich jetzt hier nicht weiter ausführen.

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