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Kommentare

  1. Und wieder einmal schreiben zwei Männer über Frauen. Gibt es keine Meinungen von Frauen pro und contra Quote? Genau das ist es, was mich an dieser Debatte so sehr stört: Dass immer Männer hingehen und Frauen sagen, wie sie sich zu fühlen haben, dass oder ob sie benachteiligt sind.

    Zur Frage an sich: Bemerkenswert finde ich, dass Frauen, obwohl in der Bevölkerung leicht in der Überzahl, immer noch in der Gruppe der Minderheiten oder Benachteiligten abgelegt werden. Wir sind ein ganz normaler Anteil einer ganz normalen Bevölkerung, und genau als der möchte ich auch gesehen werden. Weder eine gläserne Decke noch die homosoziale Reproduktion hat bisher meinen und den Karriereweg vieler anderer Frauen aufgehalten. Und ich stimme Michael Müller aus vollem Herzen zu: eine Quotenbeförderung ist eine Beförderung light, über die keine ungehemmte Freude aufkommen mag. Dass Frauen bis heute in den Führungsetagen in der Unterzahl sind, hat meiner Meinung nach tatsächlich seinen Grund darin, dass sie erst seit etwa 50 Jahren gleichberechtigt auf dem Arbeitsmarkt sind.

    Ich würde mich freuen, wenn wir endlich nicht mehr über Männer und Frauen, sondern über Menschen reden und schreiben würden. Ich kann mich nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass mit jeder Debatte über Frauendiskriminierung genau diese zementiert wird.

  2. Ja, Frauen sind immer noch nicht gleichberechtigt – da stimme ich Tobias zu. Sie werden immer noch diskriminiert – bei uns auf dem Arbeitsmarkt, in anderen Teilen der Welt weitaus schlimmer.

    Eine gesetzliche Quote ist dafür aber keine Lösung, denn sie würde die Ungleichheit weiter zementieren. Wenn wir Frauen Gleichberechtigung wollen, müssen für uns auch die gleichen Regeln gelten wie für jeden anderen Arbeitnehmer. Wenn wir aber stattdessen (gegenüber Männern) begünstigte werden, ist das nicht fair. Und wenn ich als Frau einen Job bekomme, nur weil ich eine Frau bin, erfüllt mich das keineswegs mit Stolz – darin stimme ich Michael zu.

    Gleichzeitig ist es tatsächlich so, dass Frauen es heutzutage besonders schwer haben, weil sie Beruf/Karriere und Familie vereinen müssen oder wollen. Aber niemand ist gezwungen Karriere zu machen (Achtung, das ist etwas anderes als berufstätig zu sein!). Wer das möchte, sollte auch die Regeln einhalten, das Spiel mitspielen. Begünstigungen sind dann nicht fair.

    Eine Quote wird der Diskriminierung gegenüber Frauen keineswegs abhelfen – ganz im Gegenteil. Damit Frauen und Männer wirklich die gleichen Chancen auf bestimmte Jobs oder Positionen haben, muss etwas ganz anderes stattfinden: nämlich ein Bewusstseinswandel bei denen, die die Jobs/Positionen vergeben.

  3. Also als Frau liest sich der Text an sich ja ganz schön aber ich finde es einfach traurig das es immernoch die Führungspositionen sind die an allem Schuld sind. Doch aus meiner Sicht sind wir Frauen nun mal zusätzlich da um Kinder in die Welt zu setzen damit unsere Spezies nicht ausstirbt..und kann man dann noch eine riesige Firma leiten zwischen Kindergeburtstagen und Nahcmittagsveranstaltungen. Ich glaube wir Frauen müssen den Männern einfach nur mal klar machen, WAS wir wollen….
    Es braucht nur gute Marketingstrategien um sich in einer Branche zu etablieren.

    Ich persönlich bin der Kindermensch und habe gar nicht das Bedürfnis und die Zeit eine Führungsposition zu übernehmen, da sieht es in manch anderen schlimmer aus mit der Gleichberechtigung ! :-)

    Also Kopf hcoh Brust raus Mädels !

  4. Ich bin zweifache Mutter und war lange Zeit alleinerziehend. Meine Erfahrung zeigt mir, dass sich vor allen Dingen eines ändern müsste, um eine tatsächliche Gleichberechtigung herzustellen. Nicht auf dem Arbeitsmarkt, sondern unter Paaren an sich, muss ein Umdenken stattfinden. Männer können sich auch heutzutage noch nicht mit dem Gedanken anfreunden hauptberuflich Hausmann zu sein. Es kann nicht sein, dass von Frauen indirekt verlangt wird, alles unter einen Hut zu bringen und sich für den Traum der unabhängigen Karrierefrau und Mutter krumm zu machen. Wenn im Gegensatz dazu der Mann in gleicher Situation eher belächelt würde. Es herrscht eine falsche Emanzipation! Emanzipation sollte nicht nur gleichberechtigen, sondern auch gleichverpflichten. Was ich damit sagen möchte ist, dass wir auch mal darüber nachdenken sollten, nicht nur die Frauen zur Arbeit, sondern die Männer zur Familienarbeit zu bewegen. Dann kann u.U. ansatzweise ein Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt entstehen.

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