Top

Dein Onlineshop für Indiemags.

0 Artikel0,00 

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Reader Interactions

Kommentare

  1. sehr schön geschrieben!

    ja, ein von den eigenen Betreiber durchgeführter Stresstest, hahaha!
    das ist natürlich albern.
    zudem sollte man nebenbei bedenken, dass das Unglück von Tschernobyl auch aus einem Stresstest resultierte, wenn ich mich da recht erinnere.

    ich persönlich finde die deutschen Bestrebungen ohne Atomkraft auszukommen ja sehr löblich, allerdings auch albern, solange der Herr Sarkozy ankündigt nicht ohne Atomstrom leben zu können und Investitionen von 1 Mrd. Euro in neue Atomtechnik ankündigt.
    von den Kraftwerken in Tschechien und dem restlichen Osteuropa mal ganz zu schweigen.

  2. Aber soll denn Deutschland nicht aus der Atomenergie aussteigen wollen, nur weil andere Länder nicht mitziehen? In erster Linie ist man doch für das eigene Land und die eigene Bevölkerung verantwortlich, oder?

  3. @Markus: Die EU-Stresstests finden nur auf dem Papier statt. Dass heißt, der Ernstfall wird noch nicht einmal real “geprobt”. Da kann man sich natürlich einiges noch schön reden. Im Hinblick auf Tschernobyl ist es aber vielleicht besser so ?!

    Natürlich bringt es global gedacht nicht viel, wenn nur einzelne Länder aussteigen. Die Schweiz will zum Beispiel aussteigen, plant aber die Stromversorgung mit importierten Strom aus Frankreich zu decken. Da es sich dabei wahrscheinlich um Atomstrom handeln wird, ist das natürlich paradox.
    Aber ich finde, selbst wenn es nur wenige Länder sind die aussteigen, hat es doch einen Sinn. Es ist wenigstens ein Anfang. Es wäre ja auch nicht logisch zu sagen: Warum sollen wir eine Demokratie werden, alle um uns herum sind doch noch Diktaturen….

  4. @Daniel:
    neenee, so meine ich das nicht, der Atomausstieg ist schon gut so.
    aber da sich Strahlung halt nicht an Landesgrenzen hält hätte ich eine europaweite Lösung sinnvoller gefunden. wenn ein Unglück geschieht ist zum Beispiel den Baden-Würtenbergern denke ich ganz egal ob Sie jetzt von einem deutschen oder französischem Kraftwerk verstrahlt werden. oder bei den Bayern ob die Gefahr von Isar I + II ausgeht oder von Temelin aus Tschechien.
    so meinte ich das. wobei der Gedanke an diese Gefahr scheinbar wieder rein deutsch ist, irgendwie habe ich noch von keinen Anti-Kernkraft-Demonstrationen aus Frankreich oder Tschechien gehört…

    @Beatrice:
    siehst du, so ein Beispiel wie du bringst mit der Schweiz, so etwas meine ich.
    und wenn man den Stromkonzernen glauben will wird so etwas ja im Winter auch in D nötig sein…

    wobei die Schweizer doch eigentlich beste Voraussetzungen hätten um einen Großteil ihrer Elektrizität aus Wasser zu gewinnen?

  5. @ Markus: Klar halten sich die Strahlen nicht an Landesgrenzen. Ich verstehe deinen Gedanken schon. Nur bringt der uns (in Deutschland wohnende) nicht weiter, also müssen wir eben das machen, was wir können: vor der eigenen Haustür kehren. (Eine europaweite Lösung wäre genauso wie ewiger Weltfrieden keine schlechte Sache, ja. Nur leider so richtig schwer zu realisieren.)

    Es wäre aber in der Tat interessant, herauszufinden, warum ausgerechnet die Deutschen bei Atomenergie so krass abgehen und von den meisten anderen europäischen Staaten da nichts kommt. Ich habe mal in einer Studie gelesen, dass die meisten Journalisten in Deutschland die Grünen wählen (würden) / den Grünen nahestehen. Dementsprechend ist sicher auch die Berichterstattung in den Medien. Und das hat sicher auch keinen zu unterschätzenden Einfluss auf die bundesweiten Debatten und Meinungsbildung.

    @ Beatrice: Schönes Beispiel mit Schweiz und Frankreich. Das ist in der Tat paradox.

Gib deinen Senf dazu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.