Top

Dein Onlineshop für Indiemags.

0 Artikel0,00 

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Reader Interactions

Kommentare

  1. Ich habe weder in den Artikeln des Kölner Stadtanzeigers (der Link zum Artikel funktioniert übrigens nicht), noch auf twitter weder etwas “konfuses bzw. diffuses” gelesen. Ich habe auch nirgendwo *nicht* gelesen, dass es sich um “nordafrikanische” bzw. “arabische” Täter handeln soll. Die besondere Fokussierung auf die Täter dreht die Debatte nur zu einem anderen Aspekt: sexuelle Belästigung ist in erster Linie etwas, dass durch Migranten oder Flüchtlinge verübt wird. Ergänzen möchte ich noch diese Artikel von Antje Schrupp und Teresa Bücker.
    https://www.fischundfleisch.com/anje-schrupp/die-gewalt-von-koeln-und-was-jetzt-zu-tun-ist-14437

    https://editionf.com/sexualisierte-gewalt-koeln-silvester-kommentar

  2. Danke für deinen Kommentar, mardi_gras.

    Den fehlerhaften Link zum Kölner Stadt-Anzeiger habe ich soeben gefixt.

    Den Artikel von Teresa Bücker habe ich bereits verlinkt und zitiert, siehe Punkt 7.

    Die besondere Fokussierung auf die Täter dreht die Debatte nur zu einem anderen Aspekt: sexuelle Belästigung ist in erster Linie etwas, dass durch Migranten oder Flüchtlinge verübt wird.

    Der Zusammenhang, dass sexuelle Belästigung in erster Linie durch Migranten oder Flüchtlinge verübt wird, ist natürlich falsch. Gerade in Deutschland. (JUICED-Leser wissen das bereits, siehe: https://juiced.de/19373/weil-sie-ein-maedchen-ist/ und https://juiced.de/18786/one-billion-rising-eine-milliarde-empoert-sich-und-du/ ) Allerdings habe ich in der aktuellen Debatte nicht wahrgenommen, dass sie sich primär um diesen (falschen) Zusammenhang dreht. Einige Fragen habe ich ja bereits aufgeführt, darunter vor allem die Frage, warum das alles erst jetzt durchsickert. Und dazu gibt es nun erste Artikel, die versuchen, diese Frage zu beantworten, darunter etwa http://meedia.de/2016/01/06/koeln-und-die-verzoegerte-ueberregionale-berichterstattung-der-fehler-im-system/

  3. Was am Kölner Bahnhof in der Silvesternacht passiert ist, ist einfach abscheulich. Die Täter müssen verhaftet und verurteilt werden.

    Wir leben in einem Rechtsstaat und solche Dinge dürfen wir nicht tolerieren. Es darf allerdings keine Rolle spielen, von wem die Straftaten begangen wurden. Auch darf es keine Toleranz gegenüber den Straftätern geben, die Unterkünfte der Flüchtlinge in Brand gesteckt haben oder sogar darauf geschossen haben.

    Die Beispiele in den vergangenen Monaten zeigen jedoch eines: Es gibt nicht die Guten und nicht die Bösen. Menschen sind nicht per se böse, weil sie aus einer bestimmten Region stammen, weil sie woanders aufgewachsen sind, eine andere Religion haben oder weil sie einfach andere Hautfarbe haben als die anderen. Migranten sind keine Engel und das sind Deutsche auch nicht. Wir sind alle Menschen.

    Es ist noch zu früh um Urteile zu fällen und nach Ursachen zu suchen. Aber nach Aussagen der Opfer waren die Täter arabischer oder nordafrikanischer Herkunft. Mir geht dabei eine Sache durch den Kopf. Ich bin zwar kein Nahost-Experte oder Experte der arabischen Kultur, aber warum haben gerade diese Menschen solche Taten begangen. Gibt es dort nicht auch Gesetze, die so etwas verbieten? Auch religiöse Regeln verbieten doch so etwas.

    War etwa die Mischung aus Alkohol (dürfen Muslime überhaupt alkoholische Getränke zu sich nehmen?) und Gruppendynamik der jungen Männer Schuld? Interessant ist es auch dass ähnliche (aber leider noch viel brutalere Fälle) in Indien gab. Man erfährt hier, dass dort Frauen zu Tode vergewaltigt wurden. Zwar wurden die Täter hart (teilweise mit Todesstrafe) bestraft, aber diese Schandtaten hören einfach nicht auf. Ist das ein Problem der fehlenden Aufklärung und Bildung? Fehlt es in den nicht so weit entwickelten Regionen der Welt nicht nur an Bildung, sondern auch an moralischen Werten?

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch eine Sache loswerden. Ich verstehe zwar die Aufregung um die abscheulichen Taten in Köln, aber ich verstehe die sehr hohe mediale Aufmerksamkeit nicht, denn es gab und gibt in Deutschland immer Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe auf Frauen. Ist die Aufregung deswegen so groß, weil die Täter Migranten waren?

    Auch gab es vor wenigen Tagen zwischen der japanischen und südkoreanischen Regierung eine Einigung über den lange andauernden Disput der Sexsklaverei im zweiten Weltkrieg. Japanische Militärs haben im zweiten Weltkrieg Frauen aus vor allem aus Korea und China zur Sexsklaverei gezwungen. Erst jetzt hat sich die japanische Regierung auf Druck der US-Regierung dazu entschlossen sich offiziell bei den Opfern zu entschuldigen und eine Entschädigung an die wenigen noch lebenden Opfer zu zahlen.
    Es gab einige Meldungen in Deutschland dazu, aber es gab weder viel Resonanz in der Öffentlichkeit noch Interesse.

Gib deinen Senf dazu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.