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Kommentare

  1. Soundlsides sind überlfüssig. Ok, das hast du nun von mir auch erwartet.
    Schade dass du “meinen” Wikipedia-Beitrag zum Programm nicht verlinkt hast. Man merkt, von wem er ist, ist der Kritik-Part doch am längsten.

    Soundslides als Programm ist einfach zu unflexibel, und wie du richtig angemerkt hast, für die Social-Media Welt noch nicht richtig geschaffen. Das Endformat sollte ein Videoformat sein und ich glaube Qualitätsverlust ist ok. Youtube lief jahrelang erfolgreich ohne HD.

    Viele Soundslides liefern auch einfach keinen Mehrwert. Soundslide der Soundslide willen kann nicht klappen. Es liest im Journalismus auch keiner einen Text, weil es ein text ist. Der Inhalt muss stimmen!

    Ich empfehle, falls nicht bekannt, mal bei Mediastorm reinzuschauen. Audio-Slideshow ja, Soundslide nein. Dort wird sehr sehr (noch ein paar davon) gut umgesetzt, was Soundslide nicht kann: Der Wechsel zwischen Bewegtbild und Standbild…

  2. Dass du Soundslides überflüssig findest, ist deine Meinung. Aber sie SIND es damit noch lange nicht. Ich sage dir auch gerne, warum: Aufgrund des Überangebot an billigen YouTube-Videos und hektischen, schnell geschnittenen Bewegtbildern a) sehnen sich manche Leute nach etwas Ruhigerem und b) etwas qualitativ Hochwertigerem für ihre Bilder/Fotos.

    Fotos kamen in Video-Slideshows noch nie so gut weg und ganz ehrlich: Jeder halbwegs passionierte Fotograf will keine Qualitätseinbußen, die trotz HD noch vorhanden sind, in Kauf nehmen. Fotos sollen schön und nicht verwaschen sein, sollen zur Geltung kommen. Soundslides ermöglicht genau das, weshalb ich es für berechtigt einstufe. Allerdings, und hier kommt die große Einschränkung, nur für einen Nischenmarkt (aus den von mir im Artikel genannten Gründen).

    Ich empfehle an dieser Stelle meine Soundslides zu Robert Enke: Das wäre in einem weiteren YouTube-Video bei Weitem nicht so eindrücklich rübergekommen, es gibt demnach auch im journalistischen Alltag Situationen und Themen, wo Soundslides sogar sinnvoller sind. Denn sie verdeutlichen Zusammenhänge und Inhalte auf eine ganz andere Art, wie es “klassische” YouTube-Videos nicht können. Auch mal ein Foto 5 Sekunden zeigen, damit Akzente setzen – das hält man bei einem Video nicht aus, würde den Geschwindigkeitsfluss sofort bremsen und den User vergraulen.

    Zu deinem Beispiel mediastorm: Die Leute dort liefern in der Tat super Arbeit ab, beeindruckend. Dennoch mögen nicht alle Leute die Mischform zwischen Fotos und Videos, die im journalistischen Alltag sogar noch schwieriger sind. Oder wer rennt schon alleine mit Videokamera, DSLR und Audio-Aufnahmegerät durch die Gegend? Und eine Canon EOS 7D & Co. hat eben auch nicht jeder – ist also oftmals eine Frage des Geldes und des Personals. Bei Freien also so gut wie unmöglich, so schön diese Mischform auch sein kann.

    Im Übrigen: Soundslides hat am 16. April die Beta 1.9.4 veröffentlicht, die eine Zeitleiste enthält. Die finale Version soll noch viele weitere neue Funktionen enthalten und damit wohl tatsächlich mal auf die vielen Kritikpunkte der eingeschränkten Oberfläche reagieren – lobenswert, aber hoffentlich nicht zu spät.

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