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Kommentare

  1. Dieses Buch scheint in der Tat einen wichtigen Punkt aufzugreifen. Hoffentlich wird es noch für die breitere Öffentlichkeit verfügbar gemacht.
    Auch hier möchte ich noch einmal meine Freude ausdrücken, in diesem Zusammenhang Erwähnung zu finden. Der Redlichkeit halber sollte ich noch sagen, dass der erste Teil der Aussage, mit der Du mich zitierst, oruginal nicht von mir stammt, sondern dem Untertitel von Hannah Arendts Klassiker “Vita activa” entlehnt ist.

  2. Ein bedingungsloses Grundeinkommen – wäre ja eine schöne Sache aber kann so etwas wirklich funktionieren? Auf jeden Fall hat dieser Artikel mein Interesse geweckt, ist ja schon mal ein Anfang.

    Gruß Lukas

  3. Arbeit ist die Religion des 21 Jahrhunderts, da geht es nicht darum ob diese Arbeit gut und sinnvoll ist sondern es geht darum die Rituale der Religion zu befolgen und zu glauben, und wer nicht glauben kann der muss wenigstens so tun als ob.

    Denn Ungläubige werden von der Arbeitsreligion bestraft, wer nicht arbeiten will von Behörden sanktioniert und der Lebensgrundlage entzogen. Die Arbeitsreligion ist den ungläubigen gegenüber nicht toleranter als die Inquisition gegenüber den frühen Atheisten. Wer nicht arbeitet bekommt schnell Probleme mit den Religionswächtern vom Arbeitsamt welche den Rechten glauben zur Not eben auch erzwingen können.

  4. Es gibt sicherlich Tätigkeiten, bei denen stimmt: es braucht keinen Menschen mehr, der selbst daran Hand anlegt. Viele Maschinen übernehmen Arbeiten, aber eben nicht alle. Das in dem Video vorgetragene Beispiel eines Bäckers, ist sehr weit hergeholt. Die Zusammensetzung eines Brotes kann man maschinell erledigen – Menge und Mischverhältnis kann computergesteuert geregelt werden. Das Einfügen der Teigmasse kann sicherlich auch ein Roboter erledigen. Das Verteilen von Produkten funktioniert bisher nicht maschinell, sondern noch immer durch Menschen. Das wird sich auch bald verändernn und Menschen steuern nur noch. Ob Kinder dann noch wissen, wi man kocht, backt oder wo das Getreide für das Brot her kommt, lasse ich offen, weil es eine erzieherische und Lehrmaßnahme ist. Dennoch werden viele Aufgaben beim Menschen bleiben und es wird auch noch Bauern mit entsprechenden Höfen geben, in denen keine Maschine alle Aufgaben übernehmen. Wir gehören aber jetzt schon zu der Generation von Menschen, die kaum wissen, dass die Milch aus einem Lebewesen stammt und dieses Lebewesen eigentlich Hörner hat.
    Mir macht diese Entwicklung Angst. Wir befördern uns damit selbst in ein handlungsunfähiges Aus. Es ist eine Sackgasse. Und dass wir immer mehr mit depressiven, PC-Zerstörten Burnout-Kandidaten zu tun haben, der Krankenstand so hoch wie nie ist, ist eine Folge dieser körperlichen und geistigen Bewegungslosigkeit und der Schnelligkeit der Zeit, die durch die Arbeitsübernahme von Maschinen entsteht.
    Die gewonnene Freizeit haben wir uns gleichzeitig mit der Maschine Computer wieder zerstört. Es ist das immer Erreichbarsein, kommunikativ und informativ auf facebook und Co., immer up to date sein, das unsere Kreativität zerstört, die Nacht zum Tage macht und Schlaflosigkeit die Folge ist. Das macht krank, auch im Job: schneller, höher, weiter … manchmal geht es eben nicht mehr schneller, höher, weiter. Manchmal muss man langsam, kürzer und dafür qualitativ besser sein. Wellness ist keine Erfindung der Werbeindustrie, sondern ein Hilferuf des Körpers. Ein Verlangen nach Entspannung, Träumen und Selbsterfahrung…weit weg von Meschinen und Netzwerken.

  5. Guter Artikel, das ist ein wichtiges Thema. Ich denke, dass es kein bedingungsloses Grundeinkommen geben wird auch wenn die Leute laut einiger Umfragen trotzdem arbeiten gehen würden, was ja auch verständlich ist, denn auf Dauer würde es zu Hause langweilig werden. Aber wer bezahlt das ganze? Das bedingungslose Grundeinkommen würde ja entweder vom Staat oder von der Wirtschaft kommen und die haben kein Interesse daran ihren Einfluss und ihre Macht zu verlieren. Denn wenn jemand nicht mehr im Hamsterrad läuft kann dieser ja anfangen nachzudenken und ganz eigene Ideen entwickeln. Das Hamsterrad und die Abhängigkeit ist gewollt und wird nicht abgeschafft. Nur wenn eine Gesellschaft und die Mächtigen wirklich daran interessiert sind die Gesellschaft weiter zu entwickeln kann so ein Experiment wie das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt werden. Auch wenn dies geschieht wäre es erstmal ein Experiment das auch scheitern kann. Im Falle des Scheiterns könnte dies so gedeutet werden, dass das bedingungslose Einkommen nicht funktioniert (wie bei der Demokratie, z.B. in Deutschland, später hat es funktioniert). Aber nur wenn man es immer wieder probiert und das Konzept im Laufe der Zeit weiter entwickelt kann das Konzept des bedingungslosen Einkommens Erfolg haben. Aber ohne den Versuch bleibt es nur eine Idee über die man gerne redet, während man sich weiter in seinem Hamsterrad bewegt.

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