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Kommentare

  1. Das Journalisten “keinen Blassen Schimmer haben” was “Crowdfunding soll” halte ich für schlecht recherchiert. Die deutschen Leitmedien berichten im vollen Umfang und tiefgründing über das Thema und die Möglichkeit über die Öffentlichkeit an einer Börse (Marktplatz) – ähnlich wie bei einer Anleihe – Geld einzusammeln und zu investieren. In der F.A.Z. erschien dazu ein Artikel des Journalisten Peter Philipp Schmitt, im Finanzteil der genannten Zeitung wurde darüber besonders oft berichtet (Bettina Schulz, Christian von Hiller). Das Handelsblatt und die Süddeutsche Zeitung sowie die Wochenzeittung Die Zeit, Die Frühnachrichten, die ARD-Nachrichten usw. berichten ausführlich. Crowdfunding ist übrigens hochspekulativ, auch wenn viele Anleger das Gefühl haben “bei einer guten Sache mitzuwirken”. “Derartiges Frühphasenkapital ist immer hochriskant“, sagt auch Christoph Schalast, Professor für Beteiligungsrecht an der Frankfurt School of Finance” dem Handelsblatt. Mit freundlichen Grüßen, Christian Geng.

  2. Lieber Christian Geng,

    zunächst einmal möchte ich festhalten, dass ich nicht geschrieben habe, (alle) Journalisten hätten keinen blassen Schimmer. Sondern lediglich einige unter den Teilnehmern der DJV-Fachtagung “Besser Online”. Sprich: Von einer kleinen Gruppe Journalisten wusste ein weiterer Bruchteil nach wie vor nichts oder nur sehr wenig über Crowdfunding. Das ist Fakt, weil ich live dabei war und mich über manche Fragen aus dem Publikum doch sehr wunderte. (Ich dachte bis dahin nämlich fälschlicherweise, Crowdfunding sei schon längst allen Journalisten bekannt.)

    Auch der Rückschluss, dass Crowdfunding (fast) allen Journalisten bekannt ist, weil einige wenige Journalisten bereits darüber geschrieben haben, ist nicht zutreffend. Ich habe erst letzte Woche wieder einen Vortrag vor einigen Journalisten über Crowdfunding gehalten, zu dem ich hinterher erneut die Rückmeldungen bekam: “Von Crowdfunding hatte ich bis heute zugegeben noch nie etwas gehört” und “Jetzt habe ich Crowdfunding endlich mal verstanden”.

    Und dass Crowdfunding Ihrer Ansicht nach hochspekulativ sei, verrät mir zwei Dinge:
    1. Sie haben – wie viele andere auch – nicht zwischen Crowdfunding und Crowdinvesting unterschieden.
    2. Sie haben meine Storify nicht aufmerksam durchgelesen. Dort erkläre ich nämlich den Unterschied zwischen Crowdfunding und Crowdinvesting.

  3. Sie schrieben “zahlreiche”, nicht “einige”. Aber das wäre jetzt eine Spitzfindigkeit. Mir geht es nur darum, keine Allgemeinplätze zu eröffnen, die keine sind. Ein Journalist, der bereits sein Abitur bestanden hat und den Begriff Crowdfunding nicht kennt, soll meiner Meinung nach sein Berufsfeld wechseln. Alle Journalisten mit Deutungshoheit in diesem Land kennen den Begriff. Wenn Sie möchten gehen wir beide auf die nächste Bundespressekonferenz und starten eine Miniumfrage zu diesem Thema. Sie werden erstaunt sein, wieviele Journalisten diesen Begriff differenziert zu betrachten wissen. Und nochmal: alle wichtigen Medien in Deutschland haben über Crowdfunding berichtet.
    Der Unterschied zwischen Crowdfunding und Crowdinvest ist mir bekannt (danke an dieser Stelle für ihre Unterstellung, ich habe ihren Beitrag nicht sorgfältig gelesen), die Unterscheidung zwischen den Begriffen ist belanglos. Der Überbegriff lautet Crowdfunding. Die Bezahlung der Rendite kann auch in Äpfeln, Nüssen oder Birnen erfolgen, es ist und bleibt eine Rendite. Ich grüße Sie herzlich und wünsche Ihnen einen schönen Abend. Christian Geng.

  4. Leider muss ich Daniel Recht geben, dass viele Journalisten nicht wissen, was Crowdfunding bzw. Crowdinvesting ist. Beziehungsweise werden die unterschiedlichen Formen oftmals in einen Topf geworfen. Da wird von Kickstarter gesprochen, als größter Plattform weltweit. Eigentlich geht es aber um Crowdinvesting. Zwischendurch mal das Wort “Spender” etc. So gelesen in renommierten Blättern wie ZEIT etc.

  5. Danke Wolfgang Gumpelmaier für den Beitrag und Deinen Blogbeitrag zum Thema. Ich möchte gerne wissen, ob ihr wirklich Journalisten namentlich kennt, die nicht wissen was Crowdfunding ist oder ob ihr auch diejenigen Autoren als Journalisten bezeichnet, die öffentlicht schreibend tätig sind (Blogger, Nachrichtenblogger usw.). Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat fundiert zum Thema Crowdfunding berichtet. Keinem Leitmedium in Deutschland – ich wiederhole mich – kann vorgeworfen werden, das Thema nicht zu kennen und zu beleuchten.
    Viele Grüße, Christian Geng

  6. Lieber Herr Geng, ich bin Admin einer großen Crowdfunding-Gruppe auf Facebook (über 1.700) Mitglieder, in der immer wieder Beispiele dazu diskutiert werden. Hier ein paar Beispiele aus “Leitmedien”:

    FAZ: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/crowdfunding-der-schwarm-kommt-in-bewegung-12278017.html
    In einem Atemzug werden Crowdinvesting-Plattformen wie Seedmatch und Companisto mit Kickstarter (reward-based) verglichen.

    N24: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Netzwelt/d/3356996/-star-trek–requisite-bald-realitaet-.html
    “…der kann das Projekt jetzt für nur 30 Euro Vorschuss auf der kickstarter.com-Plattform “indiegogo” unterstützen.”

    Zeit: http://www.zeit.de/kultur/film/2013-05/hollywood-kickstarter-zach-braff-veronica-mars
    “Die Spendenökonomie gilt als offene und ehrliche Alternative zu Krediten, Banken und Beteiligungsgesellschaften.”

  7. Also ich hab jetzt schon einige öffentliche Vorträge über Crowdfunding und Crowdinvesting gehalten und kann dazu nur sagen, dass auch und gerade von Newsseiten, Magazinen, Zeitungen bzw. deren Journalisten und Autoren (und da spreche ich nicht vom semi-professionellen Blog-Schreiber) sehr oft unreflektierte und mit großen Lücken und Falschaussagen versehene Beiträge bzw Fragen kommen. Wobei Nachfragen ja vollkommen ok ist, aber mich stört furchtbar, dass dann oftmals in deren Artikeln solche falsche bzw. schwammige Informationen vermittelt werden. Also ganz ehrlich, ich seh da noch massiv Aufholbedarf in dem Bereich!

  8. @ Eric Schreyer: Dein Teaser lautet (gekürzt):

    Der Online-Journalist, Blogger, Webdesigner und Fotograf Daniel Höly aus Bonn hat in seinem Blog JUICED.de ein Streitgespräch entfacht, ob deutschsprachige Journalisten tatsächlich – wie von ihm suggeriert – “keinen blassen Schimmer von dem haben, was dieses Kraut-founding eigentlich sein soll”. (…)

    Wie schon bei deinem Blogartikel möchte ich gerne auch hier nochmal auf den Teaser bezogen festhalten:

    Erstens habe ich nie gesagt, dass Journalisten (klingt so schrecklich verallgemeinernd) keinen blassen Schimmer von Crowdfunding haben, sondern lediglich “einige Teilnehmer” der Besser Online-Tagung. Und das war tatsächlich so.

    Zweitens wäre es falsch zu glauben, nur weil alle Medien schon mindestens einmal über Crowdfunding berichtet haben, nun alle anderen Arbeitskollegen ebenfalls wissen, was Crowdfunding ist – ganz zu schweigen von den vielen Freien Journalisten da draußen.

    Bitte etwas mehr Differenzierung.

  9. In Deinem eigenen Teaser schreibst Du:

    “Crowdfunding ist für viele Menschen nach wie vor #Neuland. Das gilt auch für zahlreiche Journalisten, wie ich in den vergangenen Wochen immer wieder feststellte”

  10. Ich schließe mich der Meinung von Daniel an und möchte gleich dazu sagen: Was soll so schlimm daran sein, dass nicht alle Welt den genauen Unterschied zwischen Crowdfunding und Crowdinvesting kennt? Es gibt genügend Journalisten, Freiberufler und “andere Menschen”, die auf einzelne Bereiche spezialisiert sind und mit dem Thema bislang noch wenig Berührungspunkte hatten. Das soll ja nicht heißen, dass dort eine Bildungslücke vorherrscht, oder hat wirklich jeder (Online-)Journalist tiefgründige Kenntnis über jegliches Thema?
    Crowdfunding und Crowdinvesting sind meiner Meinung nach wichtige Themen (geworden). Es werden sicher immer mehr Menschen fundierte Kenntnisse dazu erlangen. Und das finde ich gut so!

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