Top

Dein Onlineshop für Indiemags.

0 Artikel0,00 

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Reader Interactions

Kommentare

  1. Herrlich geschrieben!
    Ich musste doch mehrmals laut lachen und muss sagen lange nicht mehr einen so erheiternden Artikel gelesen zu haben. Die perfekte Erholung nach einem langen Arbeitstag.

    Vielen Dank dafür und gerne mehr davon !

    Liebste Grüsse =)

  2. Mit Google? Wenn, dann passt da nur der Name des Geheimlabors Google X rein. Ansonsten hat das vermutlich nicht allzu viel damit zu tun ;) (Für alle anderen: ist ein Twitter-Insider :) )

  3. Hmm… naja. Ich bin mir sicher, ich darf kritisch sagen, ich fand diese Glosse nicht so toll. Das liegt aber vor allem an meiner kritischen Einstellung gegenüber der eindeutigen Schubladisierung zwischen Mann und Frau, die in der überspitzen Form auch in die Formel “Frauen sind anders, Männer auch” übergeht. So einfach ist die Biologie aber dann doch nicht, so dass ich mich über deine Ironie nicht amüsieren mag. Einen wirklich interessanten Denkanstoss dazu gibt dieser TED-Talk: http://www.ted.com/talks/lang/en/alice_dreger_is_anatomy_destiny.html

  4. Klar darfst du das sagen! :) Mir ist durchaus bewusst, dass Glossen nicht jedermanns, -fraus, -neutrums Sache sind ;) (Sowohl im Allgemeinen als auch zu ausgewählten Glossen. Interessant: Mir hat letztens schon ein Schweizer zu meiner Siri-Satire auf Twitter gesagt, dass Schweizer im Allgemeinen nicht so auf Ironie stehen würden… das sei Luxus oder so ähnlich)

    Glossen darf man nicht zu ernst nehmen – sie sollen in erster Linie unterhalten und scharfzüngig pointieren. Und manchmal muss man dann auch über sich selbst lachen können. [Man darf nicht alles immer ernst nehmen… sonst macht das Leben doch gar keinen Spaß mehr ;) ]

    Eine der besten Glosse finde ich übrigens Das Kreuz mit dem „t“, würde mich mal interessieren, ob sie dir gefällt @ eyeit!

    Dass die oben aufgegriffene Geschlechtsdebatte im Übrigen auch eine sehr ernste Seite hat (und sehr komplex und vielschichtig ist), ist mir sehr wohl bewusst. Aber darum geht es in dieser Glosse nun mal nicht. Denn das Thema bietet eben tatsächlich auch genug Stoff, um mal auf die Schippe genommen zu werden. Dass das nicht jedem gleichermaßen gefällt, ist völlig okay – damit kann ich gut leben! :)

    Ich für meinen Teil schau mir jetzt mal den von dir verlinkten TED-Talk an, vielen Dank schon mal für den Link!

    [Update: Habe das Video eben angeschaut. Definitiv interessant. Zwei kurze Anmerkungen dazu: 1. Man merkt sehr schnell, dass sie Feministin ist und uns eine stark subjektiv gefärbte Sichtweise präsentiert – was ihre Glaubwürdigkeit als “Wissenschaftlerin” natürlich einschränkt, 2. Sie nennt leider keine Zahlen, wie viele Menschen von diesen unaussprechlichen Phänomenen betroffen sind. (Beispiel: In ganz Australien sind es angeblich lediglich rund 1.000 Menschen, die “Neutrum” sind, habe ich gelesen.)]

  5. Hm? Feministin? Stark gefärbte Sichtweise? Ich glaube nicht. Dass sie Wissenschaftlerin ist, nehme ich ihr voll ab. Abgesehen davon, Medizin ist keine exakte Wissenschaft und unterliegt damit durchaus zumindest zu einem Teil der Subjektivität, gerade wenn es zu seltenen Fällen kommt. Aber da kannst Du machen, was Du willst, diesen Vorwurf wirst Du bei solchen seltenen Fällen immer machen können.

    Ich muss zugeben: eine Glosse zu schreiben ist eine sehr schwierige, wenn nicht die schwierigste Aufgabe eines Journalisten. Das Kreuz mit dem T finde ich etwas überzeugender, aber auch nicht gelungen. Es gibt in der Regel nur sehr wenige Journalisten, die das können und – da hast Du recht – es ist auch stark vom Geschmack abhängig.

    1. Ich hoffe, ich habe Dich damit nicht entmutigt, sondern nur mehr angespornt. Ich würde gern weitere lesen!
    2. Wir sollten mal via Skype darüber debattieren :D

  6. Dass sie Feministin ist, betont sie ja gegen Ende gleich zweimal… auch vorher schon kann man es, vom Inhalt mal ganz abgesehen, schon ihrem Ton anhören: Sie hat den typischen Ich-predige-dir-die-reine-Wahrheit-Ton drauf. Aber zugegeben: Letzteres ist definitiv keine wissenschaftliche Untersuchung, sondern eine rein subjektive Beobachtung ;)

    Lustigerweise habe ich heute gerade eine weitere Glosse gelesen, auf die ich via Twitter gestoßen bin: Jesus kam nur bis zum Hauptbahnhof Wie findest du die? ;)

    Und hier noch eine Glosse aus dem Gedächtnis-Archiv: Zippert zappt – Kein Platz mehr. Gelungen?

    1. Ich würde gerne häufiger Glossen schreiben. Das Problem: Was sich hier so locker-flockig liest, wurde mehrere Male stark überarbeitet… da stecken Stunden drin! Intelligent und witzig zu schreiben ist in der Tat nicht so einfach (wie es sich liest).
    2. Sehr gerne – ich liebe Debatten! :)

  7. Jaja, wirklich megawitzig…

    Gar nichts. Gerade weil ein Neutrum keine Geschlechtsorgane hat, braucht es keinen speziellen Arzt.

    Nein, schuf er nicht. Beide Geschlechter entstanden gleichzeitig, und das nicht nur beim Menschen.

    Sowohl im biologischen als auch im sozialen Sinn sind die Geschlechter heutzutage nicht nur überflüssig, sondern absolut schädlich. Vor allem wegen der sozialen Ungerechtigkeiten (an Gleichberechtigung ist nicht zu denken, solange es Geschlechter gibt) und der Infektionsgefahr beim Sex. Ich selbst fühle mich auch weder als Mann noch als Frau. Am liebsten würde ich lieber heute als morgen meine Geschlechtsorgane und Sexualhormondrüsen entfernen lassen und einfach als Neutrum leben, so wie Norrie. Das ist die Zukunft.

  8. Wie gesagt: Der Text da oben ist eine Glosse. Also satirisch zu verstehen. (Wikipedia beschreibt eine Glosse wie folgt: “ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung oder Zeitschrift”) – Und auch hier wiederhole ich mich: Man muss auch über sich selbst lachen können…

  9. Wie ist denn das zu verstehen “im biologischen Sinne sind die Geschlechter überflüssig”? Wie ist das denn auch nur ansatzweise haltbar? x- oder y-Chromosome sind ja nun wirklich keine menschliche Erfindung. Selbst wenn es Abweichungen gäbe (wovon ich noch nie gehört habe), mache dies der Regel keinen Abbruch. (Warum das der Regel keinen Abbruch tut, muss ich hoffentlich nicht erklären.)

    Und es tut mir schrecklich Leid wenn 99% der Menschheit, ihre Geschlechtsorgane nicht gleich an der Haustür abgeben wollen, aber das scheint mir ja dann doch eher die Norm zu sein. Was bei diesen Diskussionen das Beeindruckenste ist, ist gar nicht mal der philosophische Teil, sondern vor allem die Tatsache, dass ein geradezu verschwindend geringer Bevölkerungsanteil dermaßen Druck macht, dass sich die gesamte Gesellschaft nun “korrekt” verhalten muss um diesen Bruchteil zufrienden zu stellen. Wie das gesellschaftlich haltbar ist, bin ich mir also auch nicht ganz sicher.

Gib deinen Senf dazu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.