Samstag, 31. Juli 2010

Kommentare

2 Antworten zu ““The Story of Stuff” auf Deutsch.”
  1. Kelé sagt:

    Das Ende ist ja super^^
    Grüne Chemie, Nachhaltigkeit, kein Abfall, geschlossener Produktionskreilauf, erneuerbare Energien usw… sind ja alles super Schlagworte, aber wie das umgesetzt werden soll… Viel labern kann jeder, aber wirkliche Lösungen werden doch auch nicht geboten…
    Und ganz ehrlich, uch finde, in Deutschland wird schon soviel für Umwelt- und Klimaschutz getan und das ist echt gut so.
    Mag sein, dass meine einstellung da krass ist, und ich bin mir dessen durchaus bewusst (auch, dass ich doch eher die UNternehmensseite sehe). Aber wir könntetn genauso fragen, wer ist schuld an den Preisen? Sind es nicht letztlcih wir bösen Konsumenten, die wir alles möglichst billig haben wollen?
    Denn genauso könnte man ja auch argumentieren. Wer von uns will denn freiwillig auf seinen Lebensstandart, den er hat verzichten? Wer will freiwillöig nicht mehr den Urlaub fliegen um kerosin zu sparen (und was wird dann aus den Menschen in der Tourismusbranche? )
    Für seine T-shirts und Klamotten statt 10€ lieber 45€ zahlen (und das jetzt nciht aufgrund der hohen Webekosten von Nike und adidas sondern einfach nur auf Grund der Rohstoffe?
    Wie stellen so Leute sich das denn vor? Dass das Geld vom Himmel fällt? Unser Reichtum ist deren Armut, und wir sind mit dem System zufrieden, und ich finde, da muss es anfangen, dass wir Konsumenten bereit werden für Qualität wieder zu zahlen… aber wer will das eben…

  2. JUICEDaniel sagt:

    Sehr guter Einwand, Kelé. Ich merke schon, du denkst weiter. Auch ich vermisse (vernünftige) Lösungsansätze und gebe dir vollkommen recht: Unser “Geiz ist geil”-Prinzip macht vieles kaputt. Ich denke, das eine bedingt das andere und so schließt sich der Kreis. Und dieser Kreis ist mehr eine Abwärtsspirale, in der es immer schlimmer wird. Vielleicht nicht für die Reichen, aber für die Armen. Statt den Lebensstandard überall zu verbessern klafft die Lücke zwischen Arm und Reich in Wirklichkeit doch immer mehr auseinander, oder täusche ich mich? Aber das ist vielleicht wieder ein anderes Thema.

    Jedenfalls: Auch (berechtigte) Kritik am derzeitigen System sollte erlaubt sein. Ein Hinterfragen gehört nun mal dazu. Und dass man dabei nicht sofort Lösungsansätze hat, finde ich okay. Natürlich sollten diese dann irgendwann auch kommen. Denn da hast du erneut vollkommen recht: Nur Gelaber ohne Taten ist vollkommen wertlos.

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