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	<title>JUICEDblog &#124; WWJD<title>&#187; Datenflut</title>
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	<description>word wide journalism digital. stay juiced.</description>
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		<title>Debatte: &#8220;FAZ&#8221;-Frank Schirrmacher, Blogger Sascha Lobo und die Medienkompetenz.</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 22:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JUICEDaniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oder: Wieso Medienkompetenz von Tag zu Tag wichtiger wird. F&#252;r Digital Natives wie Immigrants. SMS, Twitter und Facebook seien f&#252;r Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der „FAZ“, ein Problem, schreibt evangelisch.de. Der Zwang, st&#228;ndig wichtige und unwichtige Informationen sortieren zu m&#252;ssen, f&#252;hre zur &#8220;Ich-Ersch&#246;pfung&#8221;. In seinem neuen Buch gei&#223;elt er die digitale Datenflut &#8211; und ruft damit<a href="http://juiced.de/blog/debatte-faz-frank-schirrmacher-blogger-sascha-lobo-medienkompetenz/3710/" rel="nofollow">Weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/c7fafee434284337ad1627d54463474c" width="1" height="1" alt="" /><br />
<h3>Oder: Wieso Medienkompetenz von Tag zu Tag wichtiger wird. F&#252;r Digital Natives wie Immigrants.</h3>
<p>SMS, Twitter und Facebook seien f&#252;r Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der „FAZ“, ein Problem, <a href="http://www.evangelisch.de/themen/kultur/schirrmacher-ich-erschoepfung-in-der-digitalen-datenflut8506" target="_blank">schreibt</a> evangelisch.de.</p>
<blockquote><p>Der Zwang, st&#228;ndig wichtige und unwichtige Informationen sortieren zu m&#252;ssen, f&#252;hre zur &#8220;Ich-Ersch&#246;pfung&#8221;. In seinem neuen Buch gei&#223;elt er die digitale Datenflut &#8211; und ruft damit Kritik in der Netzgemeinde hervor.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.amazon.de/Payback-Informationszeitalter-gezwungen-Kontrolle-zur&#252;ckgewinnen/dp/389667336X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1260917932&amp;sr=8-1" target="_blank">Das Buch</a> mit dem sperrigen Titel „<em>Payback: Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle &#252;ber unser Denken zur&#252;ckgewinnen</em>“ sorgt f&#252;r Diskussionen. Wichtige Diskussionen, an denen ich mich im Folgenden beteiligen m&#246;chte.</p>
<p><span id="more-3710"></span>Schirrmacher gesteht, dass sein Kopf bei all dem Mailen, Twittern und Facebooken schlicht „nicht mehr mitkommt“. B&#252;cher k&#246;nne er nicht mehr lesen, ohne dazwischen seine Mails checken zu m&#252;ssen, schreibt er.</p>
<p>War ja klar, dass er sich damit im Netz keine Freunde macht. Allen voran Sascha Lobo, the All-Might-Eee des Web 2.0, nutzt Schirrmachers ehrliches Gest&#228;ndnis, um sich auf dessen Kosten zu profilieren. So <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,665806,00.html" target="_blank">bezeichnet</a> er die angesto&#223;ene Debatte auf Spiegel Online als „altbekannter Kulturpessimismus in antidigitalem Gewand“.</p>
<p>Dass Schirrmacher sage, er sei seit einiger Zeit unkonzentriert und vergesslich und gebe jeder Ablenkung nach, ist f&#252;r viele ein gefundenes Fressen. Dabei &#252;bersehen sie, dass Schirrmacher recht haben k&#246;nnte – aus guten Gr&#252;nden.</p>
<p>Denn was er sagt, trifft f&#252;r viele zu, ist f&#252;r viele wahr. Und das muss gar nichts mit „Kulturpessimismus“ oder dergleichen zu tun haben. Auch Schirrmacher sieht sich keineswegs als „Digital-Muffel“ oder &#228;hnlichem, wie er selbst sagt.</p>
<p>Die meisten f&#252;hlen sich vermutlich schlichtweg &#252;berfordert in der rasant wachsenden Datenflut. Und da ist es vollkommen richtig, notwendig und legitim, das auch offen zu bekennen. Es erfordert Mut, sich zu „outen“ wie Schirrmacher es getan hat. Denn er wusste sicher schon vorher, dass er sich damit dem Gesp&#246;tt der Netizens aussetzen w&#252;rde. Doch es erfordert keinen Mut, wild darauf einzudreschen, wie es zahlreiche Netizens derzeit tun.</p>
<p>Schirrmacher selbst bleibt dabei nicht stehen, sondern denkt weiter. Er reflektiert, ordnet ein, bewertet. Und das passt vielen unreflektierten Netizens eben nicht. Denn sie f&#252;hlen sich wohl in ihrer kleinen Welt. Und das soll auch m&#246;glichst so bleiben. Da passen Menschen wie Schirrmacher, die kritisch hinterfragen, nicht in ihr „Webbild“.</p>
<p>So stellt Schirrmacher selbstkritisch fest, dass er <strong>Angst</strong> habe, <strong>Informationen nicht mitzubekommen</strong> und vom Stand der Dinge abgeh&#228;ngt zu werden. Er werde <strong>gezwungen, st&#228;ndig wichtige und unwichtige Informationen sortieren zu m&#252;ssen</strong>, was zur „Ich-Ersch&#246;pfung“ f&#252;hre.</p>
<p>Dem kann ich nur zustimmen. Entweder man schwimmt mit dem (Daten-)Strom mit und klickt vom einen Tweet zum n&#228;chsten, liest einen Artikel nach dem anderen, schaut unz&#228;hlige YouTube-Videos an und klappert zahlreiche Newssites ab, oder man tut es nicht. Ganz zu schweigem vom selbst bloggen, tweeten, filmen, fotografieren, bewerten, kommentieren, suchen, stalken, buschfunken, facebooken, bookmarken und und und…</p>
<p>Meidet man all das, ist man nicht Teil der Community. Aber jeder will nun mal dazu geh&#246;ren, keiner ausgeschlossen sein. <strong>Das Problem hierbei ist die mangelnde Medienkompetenz, mit der Informationsflut richtig umzugehen.</strong> Die richtige Einordnung und Bewertung der Informationen. Ist das jetzt wichtig? Muss ich das wirklich lesen? Brauche ich den RSS-Feed? Habe ich nicht schon genug „Freunde“?</p>
<p>Wer falsche Priorit&#228;ten setzt, findet sich irgendwann v&#246;llig verausgabt und leergebrannt wieder. Wer nicht „Nein“ sagen kann, nicht loslassen kann, hetzt sich irgendwann zu Tode. Wer meint, alles mitmachen zu m&#252;ssen, hechelt zweifelsohne ununterbrochen hinterher, kann nicht mehr mithalten.</p>
<p>Das sind Fragen und Erkenntnisse, die meiner Meinung nach betont werden sollten. Und nicht mit plumper Kritik auf ehrliche Gest&#228;ndnisse und angebrachte Zweifel zu reagieren. Ein Beispiel:</p>
<p>Ich habe die letzten zwei Woche kaum die Nachrichten verfolgt – und lebe immer noch. Anfangs war es sehr komisch, da ich gewohnt bin, mich t&#228;glich zu informieren. Aber nach ein paar Tagen merkte ich, dass es geht. Sicher, nicht immer und nicht f&#252;r jeden. Aber erschreckenderweise stellte ich auch fest, dass mir pl&#246;tzlich nicht wirklich etwas fehlte. Ich hatte nicht das Gef&#252;hl, irgendetwas verpasst zu haben. Und heute, wenn ich im Netz nachschaue, was die letzten zwei Wochen so passiert ist, stelle ich fest: Ich habe tats&#228;chlich nicht viel verpasst.</p>
<p>Die Erkenntnis, eben nicht immer etwas zu verpassen, eben nicht &#252;berall dabei zu sein und eben nicht alles mitzumachen, ist Gold wert. Aber das ist wohl eine Erkenntnis, die jeder selbst erlangen muss und beim einen durchaus l&#228;nger als beim anderen dauert. Auch ich habe <a href="http://www.juiced.de/blog/2009/06/26/mission-facebook-completed/" target="_top">eine Weile gebraucht</a>, bis ich feststellte, dass Facebook nicht das A und das O ist. Im Gegenteil: Heute kann ich sehr gut ohne. Es geht. Wenn ihr es mir nicht glaubt, probiert es aus. Und Twitter? Nie benutzt. Nie bereut. <a href="http://www.juiced.de/blog/2009/04/03/twitter-users-none-of-you-have-any-friends/" target="_top">Nie vermisst.</a> Guess what? Ich lebe immer noch. Mehr denn je. Mein Kopf ist klar, ich f&#252;hle mich nicht ersch&#246;pft, leer oder ausgebrannt.</p>
<p>Ein interessanter Aspekt, den Schirrmacher aufgreift, ist die Motivation, aus der heraus Menschen gewisse Dinge in den Weiten des Webs tun:</p>
<blockquote><p>Die Menschen seien im Begriff, &#8220;ihre Leistungen, ihre Gef&#252;hle, ihre ganze Lebensbahn immer st&#228;rker wie Informationen abzurufen&#8221;. Viele Erfahrungen w&#252;rden nur noch dazu gemacht, um sie auf Bildern festzuhalten und danach in das Videoportal Youtube zu stellen.</p></blockquote>
<p><strong>Den Eindruck habe ich manchmal auch</strong>, wenn ich die eine oder andere Video-Empfehlung bekomme: <strong>Dass manche Menschen manche Dinge nur noch deshalb tun, um sie online anderen Menschen zu zeigen.</strong> Insbesondere auf YouTube, die zahllosen Kommentare unter den Videos best&#228;tigen das nur.</p>
<p>Und auch sein n&#228;chster Gedanke ist mehr als interessant:</p>
<blockquote><p>Die Suchmaschine Google bestimme mit ihren Algorithmen, was wichtig und was unwichtig sei, entscheide &#252;ber die Existenz von Menschen, Dingen und Gedanken.</p></blockquote>
<p>Die Macht der Suchmaschine Google. Das Paradoxe dabei ist, dass wir ihr die Macht gegeben haben. Freiwillig. Und sie einerseits so <a href="http://www.juiced.de/blog/2009/04/04/suchmaschinen-10-google-alternativen/" target="_top">leicht wieder einschr&#228;nken</a> k&#246;nnten <a href="http://www.juiced.de/blog/2009/12/15/surprise-bing-und-yahoo-genauso-gut-wie-google/" target="_top">und es doch nicht tun</a>. Aus <span style="text-decoration: line-through;">Faulheit</span> Bequemlichkeit.</p>
<p>Lobo selbst widerspricht an dieser Stelle und bietet einen L&#246;sungsansatz, dem ich voll und ganz zustimme:</p>
<blockquote><p>Es ist zwar ebenso wahr wie gef&#228;hrlich, dass vielen Menschen nur noch als Realit&#228;t erscheint, was unter den ersten zehn Google-Treffern zu finden ist. Das aber ist ein Problem der Medienkompetenz in der Gesellschaft und nebenbei einer der Gr&#252;nde, weshalb ich ein Schulfach Interneterziehung fordere; Eltern k&#246;nnen heute ihren Kindern viele notwendige Erkenntnisse nicht vermitteln, weil es das Internet noch nicht gab, als sie ihre gesellschaftliche Pr&#228;gung und Ausbildung erfuhren.</p></blockquote>
<p>Schirrmachers Gedanken gehen in eine andere Richtung, die ich ebenfalls begr&#252;&#223;e (mal abgesehen von der heroisch anmutenden Formulierung): Der Mitherausgeber der „FAZ“ sehe die <strong>Rettung im Buch und in der Zeitung</strong>, in der „uneinnehmbaren Festung des gedruckten Papiers“ und in der R&#252;ckgewinnung von Aufmerksamkeit.</p>
<p>Totaler Irrsinn, k&#246;nnte man meinen. Auch ich h&#228;tte das vermutlich bis vor kurzem noch gesagt. Doch ich habe meine Meinung ge&#228;ndert: Am Computer lesen macht mir oftmals kein Spa&#223; mehr, es wird schnell anstrengender und erm&#252;dender als gedrucktes Wort. Eine Zeitung in meinen H&#228;nden zu halten sch&#228;tze ich mittlerweile viel mehr als noch vor wenigen Jahren. Es f&#252;hlt sich gut an, h&#246;rt sich gut an <a href="http://www.juiced.de/blog/2009/12/08/buehnensketch-zum-thema-zeitung-wie-geil-ist-das-denn/" target="_top">und sieht in meinen Augen auch gut aus</a>.</p>
<p>Gleiches gilt f&#252;r das gedruckte Buch: Es macht Freude, Seite f&#252;r Seite mit den Fingern umzubl&#228;ttern und sich am Ende des Abends zu freuen, 120 spannende Seiten gelesen zu haben. B&#252;chern wie „<a href="http://www.amazon.de/Die-Vermessung-Welt-Daniel-Kehlmann/dp/3499241005/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1260912871&amp;sr=8-1" target="_top">Die Vermessung der Welt“</a> oder „<a href="http://www.evangelisch.de/themen/blogs/augenblick/2009/12/14/die-bergpredigt-eine-faszinierende-interpretation-in-bildern" target="_blank">Die Bergpredigt</a>“ sei Dank. Da spare ich mir Kindle &amp; Co. und muss somit auch nicht bef&#252;rchten, meine B&#252;cher k&#246;nnten mir nachtr&#228;glich pl&#246;tzlich <span style="text-decoration: line-through;">geklaut</span> gel&#246;scht werden. Auch Eselsknicke sind da kein Problem.</p>
<p>Die Net-Gemeinde zeigte wenig Sympathien f&#252;r Schirrmachers Thesen? Ich schon. Ich bin ihm sogar dankbar, dass er es so offen und ehrlich anspricht. Oder muss es auch im Medienbereich die ersten Suizide geben, bis wir endlich aufwachen?</p>
<p><a href="http://www.juiced.de/blog/2009/11/22/my-tribute-to-robert-enke-time-to-say-goodbye/" target="_top">Robert Enke</a> ist uns sicher noch allen pr&#228;sent und das ist es auch, was mich so traurig macht. Anstatt sich ernsthaft mit Schirrmachers Kritik auseinanderzusetzen, folgt als Antwort nur ein Online-Bashing, darunter zum Teil auch Lobo. Da kann ich nur den Kopf sch&#252;tteln. Verst&#228;ndnis oder gar verzeihen? Kaum. Das Internet vergisst nie und wir verzeihen nie, lautet bei manchen wohl die Devise.</p>
<p>Matthias Schwenks Vermutung, Schirrmacher sehe die bildungsb&#252;rgerlichen Ideale des 20. Jahrhunderts in schwerer Bedr&#228;ngnis, teile ich nicht. F&#252;r mich ist „Payback“ eben kein „Aufschrei eines sichtlich emp&#246;rten Zeitungsmachers, der angesichts der kostenlosen Wissen- und Informationsflut sein traditionelles Gesch&#228;ftsmodell schwinden sieht“. Selbst wenn das Schirrmachers wahre Motivation w&#228;re: Meine – und die von vielen anderen – ist es trotzdem nicht.</p>
<p>Der Gipfel des Eisbergs jedoch kommt noch, nat&#252;rlich von Lobo:</p>
<blockquote><p>F&#252;r Blogger Sascha Lobo sei der &#8220;FAZ&#8221;-Mann Vertreter einer bedrohten medialen Elite, die bis heute nicht verstehen k&#246;nne, &#8220;was f&#252;r ein ungeheurer gesellschaftlicher Fortschritt dem Netz innewohnt&#8221;, wo es etwa egal sei, ob jemand &#252;ber kanadische Gletscher oder franz&#246;sische Lyrik des 19. Jahrhundert kommunizieren m&#246;chte. Durch die Transparenz und Geschwindigkeit des Internets werde dieser Elite nun schmerzlich bewusst, dass sie die Illusion, ihre Welt zu beherrschen, nicht mehr aufrechterhalten k&#246;nne.</p></blockquote>
<p>Dass Schirrmacher kein Digital Native ist, mag sein. Im Gegensatz zu mir. Und ich behaupte sehr wohl, zumindest ansatzweise verstehen zu k&#246;nnen, „was f&#252;r ein ungeheurer gesellschaftlicher Fortschritt dem Netz innewohnt“. Aber eben auch, was f&#252;r ungeheure Herausforderungen, Gefahren und Probleme auf uns zukommen, wenn wir nicht bald lernen, angemessen damit umzugehen. Gemeinsam. Wie Integration im Alltag muss Integration auch im Internet stattfinden. Das braucht seine Zeit und wir unsere Geduld.</p>
<p>Mit Weltherrschaft hat das in meinen Augen wenig zu tun, zumindest bei mir nicht. Immerhin zeigt sich auch – und da sind wir uns wieder einig – Lobo einsichtig:</p>
<blockquote><p>Es bleibt die Kapitulation vor der Flut der Reize, die Schirrmacher beklagt, verbunden mit dem Gef&#252;hl, &#8220;aufgefressen zu werden&#8221;. An dieser Stelle tut es uns, der digitalen Generation, vielleicht gut, von unserem hohen Ross herabzusteigen, jede H&#228;me fahrenzulassen und auf die Bed&#252;rfnisse der Elterngeneration einzugehen. Die digitale Welt ist in der Tat noch viel zu kompliziert.</p></blockquote>
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		<title>Guess who&#8217;s back&#8230; back again.</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 15:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JUICEDaniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Oder: Wieso ich nun doch wieder Facebook nutze. Ende 2007 bei Facebook angemeldet, Anfang 2008 wieder abgemeldet. Nach &#252;ber einj&#228;hriger &#8220;Pause&#8221; wieder angemeldet. Wieso das ganze? Ein kleiner R&#252;ckblick: Anfangs war ja noch alles neu, spannend und aufregend. Soziale Netzwerke bzw. Social Networks voll im Trend. Da ich nicht genau wusste, wozu das alles gut<a href="http://juiced.de/blog/guess-whos-back-back-again/1107/" rel="nofollow">Weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oder: Wieso ich nun doch wieder Facebook nutze.</strong></p>
<p>Ende 2007 bei Facebook angemeldet, Anfang 2008 wieder abgemeldet. Nach &#252;ber einj&#228;hriger &#8220;Pause&#8221; wieder angemeldet. Wieso das ganze? Ein kleiner R&#252;ckblick:</p>
<p>Anfangs war ja noch alles neu, spannend und aufregend. Soziale Netzwerke bzw. Social Networks voll im Trend. Da ich nicht genau wusste, wozu das alles gut sein soll, habe ich es einfach mal ausprobiert. Zu ICQ, MSN und Skype kamen nun auch noch StudiVZ und Facebook neu hinzu.<span id="more-1107"></span></p>
<p>Mit der Zeit stellte ich (f&#252;r mich) fest: Freundschaften verarmen, Gespr&#228;che verflachen &#8211; alles wird oberfl&#228;chlicher. Und: Es kostet eine Menge Zeit. Irgendwann war es mir dann schlichtweg zu bl&#246;d und ich meldete mich &#252;berall ab (wo es m&#246;glich war) und deinstallierte alle Chat-Programme. Pl&#246;tzlich hatte ich wieder jede Menge Zeit, daf&#252;r aber weniger &#8220;Freunde&#8221;. Klar, alles hat Vor- und Nachteile. Mit manchen Leuten kann man nicht st&#228;ndig per E-Mail oder Telefon in Kontakt bleiben oder sich im echten Leben auf  &#8217;n Kaffee treffen. Um die tat es mir leid, einige nette Kontakte hinter mir zu lassen. Aber man kann sowieso nicht mit jedem den Kontakt halten, daf&#252;r gibt es einfach zu viele Menschen. Und die Menschen, die mir wirklich wichtig waren &#8211; und ich ihnen -, hielten mit mir Kontakt. Ehrlich und ausf&#252;hrlich statt oberfl&#228;chlich und kurz.</p>
<p>Doch die Zeiten &#228;ndern sich und wir werden &#228;lter &#8211; und mit der Zeit (und neuen Erfahrungen) hoffentlich auch kl&#252;ger als vorher. Neue Lebensabschnitte, neue Erkenntnisse und vor allem neue Kontakte haben mich zu dem Entschluss kommen lassen, es noch einmal mit Facebook zu probieren. Diesmal hoffentlich zufriedenstellender als beim ersten Mal. (Ansonsten bin ich ganz schnell wieder weg.)</p>
<p><strong>Nicht von der Technik beherrschen lassen</strong></p>
<p>Um es noch einmal zu betonen: Mir ist es wichtig, neue Erfindungen und technische Entwicklungen sinnvoll zu verwenden. <strong>Entweder wir beherrschen die Technik oder die Technik beherrscht uns.</strong> Daher halte ich es f&#252;r dringend notwendig, dar&#252;ber zu reflektieren und Dienste im Internet nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn ich/wir sie wirklich brauche/n. Einmal mehr: Stichwort <a href="http://www.juiced.de/blog/2009/02/10/social-networks-facebook-myspace-studivz-und-twitter-und-google/" target="_self">Medienkompetenz</a>. Der richtige Umgang mit den neuen Medien will ge&#252;bt sein. Nicht mehr lange und das web3.0-Zeitalter steht vor der T&#252;r. Dann wird sich wieder alles so rasant ver&#228;ndern. Um in der Datenflut und mit den rasanten Ver&#228;nderungen mithalten zu k&#246;nnen und dabei einen k&#252;hlen Kopf zu bewahren, finde ich es wichtig, nicht alles einfach so mitzumachen (nur weil es gerade im Trend ist), sondern den Sinn und die Notwendigkeit dahinter zu sehen. Ansonsten werden die tollen M&#246;glichkeiten durch das Internet nur wahre Zeitr&#228;uber, sinnlose Spielereien und beinahe abh&#228;ngig machende &#8220;Stalker-VZs&#8221;.<br />
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<br /><a href="http://www.juiced.de/blog/?p=1107#comments" title="Comments on &quot;Guess who&#8217;s back&#8230; back again.&quot;"><img src="http://juiced.de/blog/wp-content/plugins/feed-comments-number/image.php?1107" alt="Comments" /></a>]]></content:encoded>
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