Student in Deutschland 2009 – Was mich bewegt. Wohin ich will.

Oder: Wieso das Glas bei mir halbvoll ist.

Gerade auf meinem Partnerblog Gedankelsolo – danke! – gelesen:

Studenten in Deutschland 2009 – Was sie bewegt. Wohin sie wollen: Im Rahmen einer Untersuchung haben die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young 3.000 Studenten in Deutschland befragt, was sie bewegt und wohin sie wollen.

Dazu möchte ich einmal ein paar Gedanken beisteuern und einige Ergebnisse der Studie kommentieren:

  • 87% der Studierenden sind sehr zufrieden bzw. eher zufrieden mit Ihrer persönlichen Situation.

Dem stimme ich voll und ganz zu, schließe mich den 87 Prozent an.

    Erwartungen an das Einstiegsgehalt:

    • Jura: 42.414 EUR (2008: 40.351 EUR)
    • Ingenieurwissenschaften/Informatik: 40.615 EUR (40.820 EUR)
    • Medizin: 38.730 EUR (36.410 EUR)
    • Lehramt: 37.495 EUR (33.862 EUR)
    • Geisteswissenschaften: 35.220 EUR (34.881 EUR)
    • Wirtschaftswissenschaften: 39.377 EUR (38.620 EUR)

Wow, mit Abstand der Ärmste. Meine Zukunft als Online-Journalist (zählt zu Geisteswissenschaften) sieht ja nicht gerade rosig aus… Krass finde ich den Sprung von Lehramt: 2008 noch am unteren Ende der Erwartungen, ein Jahr später um fast 4.000 Euro gestiegen – Respekt. (= umsatteln? ;-) )!

  • Hauptmotiv für die Aufnahme eines Studiums ist das persönliche Interesse bzw. Hobby. Gefolgt von guten Jobchancen und guten Verdienstmöglichkeiten.

„Hauptmotiv = Hobby und persönliches Interesse“ trifft bei mir ebenfalls zu, letzteres ganz klar nicht (= nicht umsatteln!).

  • Kollegialität, Jobsicherheit und der Führungsstil sind wichtige Faktoren, die Berufseinsteiger an einem Arbeitgeber schätzen und sich wünschen.

Welchen Arbeitgeber? Selbstständig (= Freiberufler). Da bin ich mein eigener Arbeitgeber, yeah.

  • 84% der Berufseinsteiger sind gewillt innerhalb Deutschlands für Ihren Berufseinstieg umzuziehen.

Nur innerhalb Deutschlands? Wenn schon, denn schon. No risk, no fun. :-)

  • 4,6 Jahre (im Durchschnitt) erwarten Berufseinsteiger bei ihrem ersten Arbeitgeber zu bleiben. Am längsten wollen Lehramtsstudenten (8,2 Jahre), Juristen (5,3 Jahre) und Geisteswissenschaftler (5,1 Jahre) bleiben. Die kürzeste Zeit geben sich Kulturwissenschaftler (4,0 Jahre), Mediziner (4,1 Jahre) und Wirtschaftswissenschaftler sowie Ingenieure (je 4,3 Jahre).

Und ich kann derzeit kaum zwei Tage im Voraus planen… wie sind die denn drauf?

  • Die wichtigsten Themen in der Wahrnehmung der Studierenden sind Menschenrechte, die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie internationale Krisen und Kriege.

Holla – nur Problemthemen?! Kommt mir eher vor wie viele Worte, keine Taten. Ich bin dann lieber mal still…

  • 64% der Studierenden benoten den Standort Deutschland im Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit. (16% sehr gut, 20% eher schlecht bis schlecht)

Wer insbesondere mal in ärmeren Ländern war, weiß: Deutschland ist hochangesehen, genießt nach wie vor einen exzellenten Ruf und braucht sich vor keinem Land der Welt zu verstecken. Von daher: Don’t worry – be happy.

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About JUICEDaniel
Daniel ist Online-Journalist, Weblogger, Webdesigner und leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Er bloggt hauptsächlich auf JUICEDblog über mediale und digitale und Themen. Nebenbei erstellt er auch Webseiten und Weblogs für sich und andere.

Comments

  1. Andreas says:

    Ins Ausland würden 66% für den job ziehen…
    ich glaub ich schreib auch mal was zu der Studie

  2. Andreas says:

    ach ja und für die “wichtigsten Themen” gab es nur Problemthemen im Angebot. zB noch Umweltschutz, verteilung von Arm und Reich…

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