Student in Deutschland 2009 – Was mich bewegt. Wohin ich will.
28. November 2009 von JUICEDaniel
Kategorien: Allgemeines
Oder: Wieso das Glas bei mir halbÂvoll ist.
Gerade auf meiÂnem PartÂnerÂblog GedanÂkelÂsolo - danke! - geleÂsen:
StuÂdenÂten in DeutschÂland 2009 – Was sie bewegt. Wohin sie wolÂlen: Im RahÂmen einer UnterÂsuÂchung haben die WirtÂschaftsÂprüÂfer von Ernst & Young 3.000 StuÂdenÂten in DeutschÂland befragt, was sie bewegt und wohin sie wollen.
Dazu möchte ich einÂmal ein paar GedanÂken beiÂsteuÂern und einige ErgebÂnisse der StuÂdie komÂmenÂtieÂren:
- 87% der StuÂdieÂrenÂden sind sehr zufrieÂden bzw. eher zufrieÂden mit Ihrer perÂsönÂliÂchen Situation.
Dem stimme ich voll und ganz zu, schließe mich den 87 ProÂzent an.
- Jura: 42.414 EUR (2008: 40.351 EUR)
- Ingenieurwissenschaften/Informatik: 40.615 EUR (40.820 EUR)
- MediÂzin: 38.730 EUR (36.410 EUR)
- LehrÂamt: 37.495 EUR (33.862 EUR)
- GeisÂtesÂwisÂsenÂschafÂten: 35.220 EUR (34.881 EUR)
- WirtÂschaftsÂwisÂsenÂschafÂten: 39.377 EUR (38.620 EUR)
ErwarÂtunÂgen an das Einstiegsgehalt:
Wow, mit Abstand der Ärmste. Meine Zukunft als Online-Journalist (zählt zu GeisÂtesÂwisÂsenÂschafÂten) sieht ja nicht gerade rosig aus… Krass finde ich den Sprung von LehrÂamt: 2008 noch am unteÂren Ende der ErwarÂtunÂgen, ein Jahr späÂter um fast 4.000 Euro gestieÂgen – Respekt. (= umsatteln? ;-) )!
- HauptÂmoÂtiv für die AufÂnahme eines StuÂdiÂums ist das perÂsönÂliÂche InterÂesse bzw. Hobby. Gefolgt von guten JobÂchanÂcen und guten Verdienstmöglichkeiten.
„HauptÂmoÂtiv = Hobby und perÂsönÂliÂches InterÂesse“ trifft bei mir ebenÂfalls zu, letzÂteÂres ganz klar nicht (= nicht umsatteln!).
- KolÂleÂgiaÂliÂtät, JobÂsiÂcherÂheit und der FühÂrungsÂstil sind wichÂtige FakÂtoÂren, die BerufsÂeinÂsteiÂger an einem ArbeitÂgeÂber schätÂzen und sich wünschen.
WelÂchen ArbeitÂgeÂber? SelbstÂstänÂdig (= FreiÂbeÂrufÂler). Da bin ich mein eigeÂner ArbeitÂgeÂber, yeah.
- 84% der BerufsÂeinÂsteiÂger sind gewillt innerÂhalb DeutschÂlands für Ihren BerufsÂeinÂstieg umzuziehen.
Nur innerÂhalb DeutschÂlands? Wenn schon, denn schon. No risk, no fun. :-)
- 4,6 Jahre (im DurchÂschnitt) erwarÂten BerufsÂeinÂsteiÂger bei ihrem ersÂten ArbeitÂgeÂber zu bleiÂben. Am längsÂten wolÂlen LehrÂamtsÂstuÂdenÂten (8,2 Jahre), JurisÂten (5,3 Jahre) und GeisÂtesÂwisÂsenÂschaftÂler (5,1 Jahre) bleiÂben. Die kürÂzeste Zeit geben sich KulÂturÂwisÂsenÂschaftÂler (4,0 Jahre), MediÂziÂner (4,1 Jahre) und WirtÂschaftsÂwisÂsenÂschaftÂler sowie IngeÂnieure (je 4,3 Jahre).
Und ich kann derÂzeit kaum zwei Tage im VorÂaus plaÂnen… wie sind die denn drauf?
- Die wichÂtigsÂten TheÂmen in der WahrÂnehÂmung der StuÂdieÂrenÂden sind MenÂschenÂrechte, die wirtÂschaftÂliÂche EntÂwickÂlung in DeutschÂland sowie interÂnaÂtioÂnale KriÂsen und Kriege.
Holla – nur ProÂblemÂtheÂmen?! Kommt mir eher vor wie viele Worte, keine Taten. Ich bin dann lieÂber mal still…
- 64% der StuÂdieÂrenÂden benoÂten den StandÂort DeutschÂland im Bezug auf die WettÂbeÂwerbsÂfäÂhigÂkeit. (16% sehr gut, 20% eher schlecht bis schlecht)
Wer insÂbeÂsonÂdere mal in ärmeÂren LänÂdern war, weiß: DeutschÂland ist hochÂanÂgeÂseÂhen, genießt nach wie vor einen exzelÂlenÂten Ruf und braucht sich vor keiÂnem Land der Welt zu verÂsteÂcken. Von daher: Don’t worry – be happy.















Ins AusÂland würÂden 66% für den job zieÂhen…
ich glaub ich schreib auch mal was zu der Studie
ach ja und für die „wichÂtigsÂten TheÂmen“ gab es nur ProÂblemÂtheÂmen im AngeÂbot. zB noch UmweltÂschutz, verÂteiÂlung von Arm und Reich…