Firefox hat die meisten Sicherheitslücken.
10. November 2009 von JUICEDaniel
Kategorien: Internet
Oder: Wieso sich ein WechÂsel zu Opera jetzt mehr denn je lohnt.
Eine StuÂdie des SicherÂheitsÂunÂterÂnehÂmens CenÂzic hat ergeÂben, dass der WebÂbrowÂser FireÂfox mit 44 ProÂzent die meisÂten SicherÂheitsÂlecks und FehÂler im ersÂten HalbÂjahr 2009 aufwies.
Holla. Das ist eine InforÂmaÂtion, die ich zugeÂgeÂben so nicht erwarÂtet hätte. Steht doch FireÂfox für viele moderne WebuÂser vor allem für eines: erhöhte SicherÂheit gegenÂüber MicroÂsofts InterÂnet ExploÂrer (IE). Doch so schnell kann sich das Blatt wenÂden. War im zweiÂten HalbÂjahr 2008 noch IE am unsiÂchersÂten, ist er nun von Mozilla FireÂfox abgeÂlöst worÂden. MitÂverÂantÂwortÂlich - und das hatte ich schon seit MonaÂten verÂmuÂtet - sind die vieÂlen Plugins für den BrowÂser.
Ein Grund für das schlechte AbschneiÂden des FireÂfox ist die rieÂsige Anzahl an ErweiÂteÂrunÂgen („Add-Ons“). Diese werÂden oft nicht ausÂreiÂchend auf ihre SicherÂheit getestet.
Mozilla selbst will das so nicht auf sich sitÂzen lasÂsen und hat eine andere BegrünÂdung parat: Es liege daran, „dass der QuellÂcode des BrowÂsers frei zugängÂlich sei und dadurch FehÂler nicht verÂsteckt werden“.
Opera sichersÂter Webrowser
Wie nicht anders zu erwarÂten, ist der von mir favoÂriÂsierte WebrowÂser Opera der mit Abstand sicherste. Nur sechs ProÂzent der SicherÂheitsÂlüÂcken machte der norÂweÂgiÂsche BrowÂser im ersÂten HalbÂjahr aus. IE folgt mit erstaunÂlich niedÂriÂgen 15 ProÂzent auf Platz 2, AppÂles Safari mit 35 ProÂzent hinÂter FireÂfox an vorÂletzÂter Stelle.
Den vollÂstänÂdiÂgen Bericht gibt es kosÂtenÂlos als PDF auf der offiÂziÂelÂlen WebÂseite von CenÂzic. WeiÂtere InforÂmaÂtioÂnen könnt ihr im engÂlischÂspraÂchiÂgen InterÂview mit CenÂzics TechÂnikÂchef Lars Ewe auf ComÂpuÂterÂworld nachÂleÂsen.
















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Was für ein BlödÂsinn. Opera ist nicht sicheÂrer als FireÂfox. ÜberÂleg doch mal genau: FireÂfox ist OpenÂSource. Das heißt, dass jeder kleinste FehÂler ganz schnell gefunÂden wird. DesÂhalb ist es für Hacker auch so einÂfach, Lücken aufÂzuÂspüÂren; der BrowÂser ist einÂfach quellÂofÂfen. Das hat aber nicht nur NachÂteile, im GegenÂteil. VerÂgesÂsen wird dabei immer schnell, dass diese Lücken auch immer rasant geschlosÂsen werden.
Ach btw: Was hat der ComÂment oben hier zu suchen? Sowas ist Spam ;)
Nur weil die FehÂler schnelÂler gefunÂden und schnelÂler geschlosÂsen werÂden, heißt das doch noch lange nicht, dass es weniÂger FehÂler gibt, oder? ;)
Aber ich gebe dir insoÂfern natürÂlich recht: WÄRE Opera so bekannt und verÂbreiÂtet wie FireÂfox, hätte der BrowÂser verÂmutÂlich auch wesentÂlich mehr Sicherheitslücken.
Aber: Opera IST eben nicht so bekannt und daher auch nicht so viele SicherÂheitsÂlüÂcken. DemÂnach IST es derÂzeit einÂfach sicheÂrer, mit Opera als FireÂfox zu surfen.
Und: Es wird verÂmutÂlich noch schlimÂmer werÂden: Das, was FireÂfox gegenÂüber IE anfangs so bekannt gemacht hat (die SicherÂheit) wird ihnen mögÂliÂcherÂweise zum VerÂhängÂnis werÂden. Denn damals waren sie wie Opera recht unbeÂkannt und SicherÂheitsÂlüÂcken für Hacker demÂnach schlicht uninteressant.
Das ganze ändert sich jetzt natürÂlich aber und in weniÂgen JahÂren könnte das Bild genau andersÂrum ausÂseÂhen: Leute, die von FF wieÂder zurück zu IE (oder endÂlich mal Opera) wechseln.
Es ist doch immer so: Der MarktÂfühÂrer bieÂtet die meisÂten AngriffsÂstelÂlen und hat natürÂlich die meisÂten Feinde. Er ist einÂfach für Freund und Feind am lukraÂtivsÂten. Die „OppoÂsiÂtion“ hat da leichÂtes Spiel anfangs mit der KriÂtik. Doch ist sie mal selbst an der „Macht“, kann sich das Blatt sehr schnell wenÂden und es sieht auf einÂmal ganz anders aus. (Die SpraÂche ist aus der PoliÂtik entÂlehnt, wo wir das gleiÂche „ProÂblem“ haben)
Laut dieÂser StuÂdie IST das diesÂmal mit FireÂfox so pasÂsiert. Tja, die LeiÂden des BekanntÂwerÂdens. Erfolg schafft Neid.
(Von daher wäre es eigentÂlich klug, nieÂmanÂden Opera zu empÂfehÂlen. Damit sie weiÂterÂhin schön klein, irreÂleÂvant für Hacker-Angriffe und damit weiÂterÂhin am sichersÂten bleiÂben. Yeah. ;) )
PS: Ja, der erste KomÂmenÂtar ist Spam und wird norÂmaÂlerÂweise gelöscht. Aber in dieÂsem Fall fand ich den Link nicht schlecht und wollte der VollÂstänÂdigÂkeit halÂber meine eigeÂnen Links ergänÂzen. Falls ich sie selbst späÂter mal suche/gebrauchen kann, was ab und an nämÂlich der Fall ist. ;)
Das mit der BekanntÂheit ist natürÂlich wahr. ÄhnÂlich wird es auch dem Mac ergeÂhen, wenn viel mehr User den benutÂzen.
Schlau wäre mal eine Art Sandbox-Browser. Das heißt, dass die WebÂseiÂten keiÂnen Zugriff auf den PC bekomÂmen. Dann bräuchte man sich um die SicherÂheit eigentÂlich keiÂnerÂlei GedanÂken machen.
Hab schon vor MonaÂten von den ersÂten Mac-Viren (noch eher harmÂlos) gehört… das fatale ist ja: KeiÂner Hat ein Antiviren-Programm für Mac. Wenn da was kommt, gucken die User dann erst einÂmal dumm aus der Röhre. Oder noch schlimÂmer: MerÂken gar nichts davon. Und ich trink so lange meiÂnen Tee ;)
Wg. Sandbox-Browser: Erklär mal bitte genauer, was du damit meinst.