Oder: Wieso sich ein Wechsel zu Opera jetzt mehr denn je lohnt.
Eine Studie des Sicherheitsunternehmens Cenzic hat ergeben, dass der Webbrowser Firefox mit 44 Prozent die meisten Sicherheitslecks und Fehler im ersten Halbjahr 2009 aufwies.
Holla. Das ist eine Information, die ich zugegeben so nicht erwartet hätte. Steht doch Firefox für viele moderne Webuser vor allem für eines: erhöhte Sicherheit gegenüber Microsofts Internet Explorer (IE). Doch so schnell kann sich das Blatt wenden. War im zweiten Halbjahr 2008 noch IE am unsichersten, ist er nun von Mozilla Firefox abgelöst worden. Mitverantwortlich – und das hatte ich schon seit Monaten vermutet – sind die vielen Plugins für den Browser.
Ein Grund für das schlechte Abschneiden des Firefox ist die riesige Anzahl an Erweiterungen (“Add-Ons”). Diese werden oft nicht ausreichend auf ihre Sicherheit getestet.
Mozilla selbst will das so nicht auf sich sitzen lassen und hat eine andere Begründung parat: Es liege daran, “dass der Quellcode des Browsers frei zugänglich sei und dadurch Fehler nicht versteckt werden”.
Opera sicherster Webrowser
Wie nicht anders zu erwarten, ist der von mir favorisierte Webrowser Opera der mit Abstand sicherste. Nur sechs Prozent der Sicherheitslücken machte der norwegische Browser im ersten Halbjahr aus. IE folgt mit erstaunlich niedrigen 15 Prozent auf Platz 2, Apples Safari mit 35 Prozent hinter Firefox an vorletzter Stelle.
Den vollständigen Bericht gibt es kostenlos als PDF auf der offiziellen Webseite von Cenzic. Weitere Informationen könnt ihr im englischsprachigen Interview mit Cenzics Technikchef Lars Ewe auf Computerworld nachlesen.








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Was für ein Blödsinn. Opera ist nicht sicherer als Firefox. Überleg doch mal genau: Firefox ist OpenSource. Das heißt, dass jeder kleinste Fehler ganz schnell gefunden wird. Deshalb ist es für Hacker auch so einfach, Lücken aufzuspüren; der Browser ist einfach quelloffen. Das hat aber nicht nur Nachteile, im Gegenteil. Vergessen wird dabei immer schnell, dass diese Lücken auch immer rasant geschlossen werden.
Ach btw: Was hat der Comment oben hier zu suchen? Sowas ist Spam ;)
Nur weil die Fehler schneller gefunden und schneller geschlossen werden, heißt das doch noch lange nicht, dass es weniger Fehler gibt, oder? ;)
Aber ich gebe dir insofern natürlich recht: WÄRE Opera so bekannt und verbreitet wie Firefox, hätte der Browser vermutlich auch wesentlich mehr Sicherheitslücken.
Aber: Opera IST eben nicht so bekannt und daher auch nicht so viele Sicherheitslücken. Demnach IST es derzeit einfach sicherer, mit Opera als Firefox zu surfen.
Und: Es wird vermutlich noch schlimmer werden: Das, was Firefox gegenüber IE anfangs so bekannt gemacht hat (die Sicherheit) wird ihnen möglicherweise zum Verhängnis werden. Denn damals waren sie wie Opera recht unbekannt und Sicherheitslücken für Hacker demnach schlicht uninteressant.
Das ganze ändert sich jetzt natürlich aber und in wenigen Jahren könnte das Bild genau andersrum aussehen: Leute, die von FF wieder zurück zu IE (oder endlich mal Opera) wechseln.
Es ist doch immer so: Der Marktführer bietet die meisten Angriffsstellen und hat natürlich die meisten Feinde. Er ist einfach für Freund und Feind am lukrativsten. Die “Opposition” hat da leichtes Spiel anfangs mit der Kritik. Doch ist sie mal selbst an der “Macht”, kann sich das Blatt sehr schnell wenden und es sieht auf einmal ganz anders aus. (Die Sprache ist aus der Politik entlehnt, wo wir das gleiche “Problem” haben)
Laut dieser Studie IST das diesmal mit Firefox so passiert. Tja, die Leiden des Bekanntwerdens. Erfolg schafft Neid.
(Von daher wäre es eigentlich klug, niemanden Opera zu empfehlen. Damit sie weiterhin schön klein, irrelevant für Hacker-Angriffe und damit weiterhin am sichersten bleiben. Yeah. ;) )
PS: Ja, der erste Kommentar ist Spam und wird normalerweise gelöscht. Aber in diesem Fall fand ich den Link nicht schlecht und wollte der Vollständigkeit halber meine eigenen Links ergänzen. Falls ich sie selbst später mal suche/gebrauchen kann, was ab und an nämlich der Fall ist. ;)
Das mit der Bekanntheit ist natürlich wahr. Ähnlich wird es auch dem Mac ergehen, wenn viel mehr User den benutzen.
Schlau wäre mal eine Art Sandbox-Browser. Das heißt, dass die Webseiten keinen Zugriff auf den PC bekommen. Dann bräuchte man sich um die Sicherheit eigentlich keinerlei Gedanken machen.
Hab schon vor Monaten von den ersten Mac-Viren (noch eher harmlos) gehört… das fatale ist ja: Keiner Hat ein Antiviren-Programm für Mac. Wenn da was kommt, gucken die User dann erst einmal dumm aus der Röhre. Oder noch schlimmer: Merken gar nichts davon. Und ich trink so lange meinen Tee ;)
Wg. Sandbox-Browser: Erklär mal bitte genauer, was du damit meinst.