Und übringens noch was…
Wie Eoin Colfer an den Künsten eines Genies vorbeirauscht, aber dennoch überzeugt.

Der sperrige Untertitel des Buches lautet: „Douglas Adams‘ : Per Anhalter durch die Galaxis. Teil 6 der Trilogie“
Douglas Adams war ein Genie. Seine Bücher feierten große Erfolge, allen voran seine Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“. Was als ein Hörspiel für die BBC begonnen hat, wurde als Buch ein Welterfolg, der 2005 sogar eine (erste) Verfilmung bekam. „Per Anhalter Durch Die Galaxis“ wurde 1978 das erste Mal auf BBC Radio 4 gesendet. Zwischen 1979 und 1982 veröffentlichte Adams die Geschichte dann als Trilogie in Buchform. 1984 und 1992 folgten dann mir „Macht’s gut, und danke für den Fisch“ und „Einmal Rupert und Zurück“ Teil 4 und 5. Letzterer erhielt den originellen Untertitel: „Teil 5 einer vierteiligen Trilogie“.
Am 11. Mai 2001 starb Douglas Adams überraschend an einem Herzinfarkt, doch die Saga um Arthur Dent und Ford Prefect, den Hauptakteuren seiner Bücher, geht dennoch weiter. Eoin Colfer, bekannt durch seine Artemis Fowl Reihe, hat mit Zustimmung von Adams‘ Witwe den 6. Teil der Serie geschrieben und unter dem Titel „Und übringens noch was…“ veröffentlicht.
Wieder einmal steht die Erde vor dem Aus. Es geht erneut um den Kampf der Vogonen gegen die Menschen. Es geht um Götter und Halbgötter, um Prestige und Macht. Doch an dieser Stelle möchte ich nicht zum x-ten Mal den Inhalt des Buches wiedergeben. Stattdessen empfehle ich euch einfach, „Und übringens noch was…“ zu lesen.
Das Buch beginnt mit einem kleinen Rückblick auf die Geschehnisse der ersten Bücher, und zeigt sogleich auf, dass es nicht von Douglas Adams persönlich stammt. Denn Eoin Colfer erreicht leider an keiner Stelle des Buches die Qualitäten vom Erfinder des Anhalters. Dennoch freut man sich an jeder Zeile, die die Geschichte um Arthur Dent, Ford Prefect, Trisha McMillian und Zaphod Beeblebrox weiterspinnt, denn auch wenn es nicht an die Perfektion der ersten Teile heranreicht, so dreht es sich doch um die Thematik von „Per Anhalter durch die Galaxis“.
Alles in allem hatte ich meine Freude mit dem Buch und kann es Fans von absurden Geschichten nur empfehlen. Wer die ersten Teile verschlungen hat, sollte es sich nicht entgehen lassen. Wer „Per Anhalter Durch Die Galaxis“ bisher nicht gelesen hat, sollte sich besser eine halbe Stunde in die Ecke stellen und schämen, und dann schleunigst den Buchhändler aufsuchen (oder anklicken) und sich die Bücher bestellen!















danke für den Tip!
im übrigen wurde von „Per Anhalter Durch Die Galaxis“ schon Anfang der ’80 Jahre eine Serie gedreht, daher ist „…der 2005 sogar eine (erste) Verfilmung bekam…“ eigentlich nicht ganz richtig.
Klar, es gab in den 80ern schon eine 6 oder 7 Teilige Serie, die hatte aber nur mäßigen Erfolg, aber der Film hat da schon für mehr aufsehen gesorgt.