Das Internet ist doch (noch) keine Google.
7. September 2008 von JUICEDaniel
Kategorien: Google
Wochenausklang. Zeit und Grund genug, die letzten Entwicklungen von Googles neuem Browser Chrome aufzuzeigen, den der Weltkonzern vor gerade einmal fünf Tagen überstürzt veröffentlichte. Nach den ersten hohen Wellen ist es um Chrome nun ein wenig ruhiger geworden. Nicht zuletzt dank der immensen Kritik am neuen Browser, auch seitens einflussreicher Homepages wie Spiegel.de, die erfreulicherweise recht schnell reagiert haben und auf schwerwiegende Sicherheitsmängel hinwiesen.
Auch Computerspiele-Webseiten haben sich dem Thema angenommen. So schreibt PCGames.de:
Auch Chromes Rückmelde-Funktion soll den Experten beim BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) Kopfschmerzen bereiten. So soll sich in der aktuellen Beta eine automatische Fehlerberichtserstattung verbergen, welche im Falle eines Absturzes an Google Protokolle von Fehlermeldungen und Crash-Ursachen schickt. Außerdem würde durch diese Maßnahme ein breites und zum größten Teil technisch wenig versiertes Publikum zum Versuchskaninchen – getreu dem Prinzip “die Masse wird schon Fehler machen”.
Wer nun gedacht hat, dass sich das Thema damit mit einer neuen Version erledigt hat, irrt:
Doch auch in der finalen Version soll Chrome ständigen Kontakt zu Google halten und dabei nicht nur Suchanfragen, sondern alles, was getippt wird an den Entwickler senden.
Marktanteil sinkt wieder leicht
Zum Marktanteil von Googles neuem Browser eine interessante Entwicklung: Nach einem kurzzeitigen Hoch von über 3,1 Prozent am 3. September – nur ein Tag nach der Veröffentlichung – ist die Benutzung von Google Chrome nun wieder auf 2,0 Prozent gesunken – und damit nach wie vor noch vor einem der sichersten Browser, den es derzeit gibt, Opera (1,86 Prozent). Das jedenfalls kann man den Angaben von Getclicky.com entnehmen, die zu diesem Zweck 45.000 Webseiten auswerten.
Update [Montag, 22. Dezember 2008]: Mittlerweile beträgt Google Chromes Marktanteil 1,95 Prozent (konstant, Tendenz: steigend), dicht gefolgt von Opera mit 1,93 Prozent (leicht gestiegen, Tendenz: fallend). Der Internetbrowser SRWare Iron ist erwartungsgemäß nicht in den Top 10 vertreten.







Kommentare
3 Antworten zu “Das Internet ist doch (noch) keine Google.”Trackbacks
Was andere über diesen Artikel sagen...[...] computerspielessen sind die Spiele, die schwer unter der Lokalisation gelitten haben. Nicht nur durch Zensur (ja, die Kopfschüttler aus HL1 waren Horror), sondern auch durch miese, schlampige Synchronisation und Übersetzungsfehler. Es ist nun mal so, daß ich bei 8 von 10 Spielen, auf jeden Fall die Originalversion kaufen muß, weil man entweder zur Synchro anscheinend einfach jemanden vom Gehweg reingezerrt hat, der nicht mal weiß, wie man “Betonung” betont, geschweige denn Emotionen mit der Stimme überträgt. Da werden Charaktere vernichtet! Wenn man für den Barbaren die Stimme eines schmächtigen 19jährigen nimmt, wirkt das nicht. Wenn der Bösewicht so komisch lispelt oder einen bayrischen/sächsischen/etc. Akzent hat und das NICHT zur Story gehört, macht das alles kaputt. Und dann sind da noch die unfähigen Übersetzer, die sich mit Redewendungen und Slang nicht auskennen, was den besten Text unverständlich macht. Zumal man vieles einfach nicht übersetzen kann, ohne daß es an Aussage verliert. Man kann es aber zumindest versuchen, oder? Das noch oben auf Zensur, hoher Preis und halbfertige Beta draufgepackt, und man hat den besten Grund, sich frühestens nach 6 Monaten (die groben Fehler weggepatcht, Preis gesunken) die Originalversion (keine Zensur, keine Übersetzungsfehler) zu holen. Ist aber nicht immer so leicht: Wenn ich mir z.B. das US-WoW (World of Warcraft, nur für die Nicht-Spieler) hole, kann ich damit nicht auf Europa-Realms spielen. Kaufen sich also nicht alle meine Freunde die US-Version, ist Essig mit gemeinsamen Instanzen…. Es gibt noch viel zu tun, D. [...]
[...] gespeichert. Alles? Keiner weiß genau was, wo und wie lange. Der Gegenbeweis? Unmöglich. Google Chrome offenbarte die Ideologie, die hinter Google Inc. zu stecken scheint. Nicht auszumalen, wie ihr [...]
[...] war schnell und so blieb man dabei. Den norwegischen Webbrowser Opera lies Google Chrome bereits in der ersten Woche hinter sich, was sich bis heute nicht [...]