Freitag, 19. März 2010

netzpublik.de: Gespickt mit unnötigen Fehlern.

16. März 2010 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Oder: Wieso man­che Feh­ler ein­fach unnö­tig sind.

Jeder macht Feh­ler, immer und immer wie­der. Auch bei JUICED­blog finde ich nach Mona­ten plötz­lich bei einem alten Bei­trag einen Tipp-, Grammatik- oder Recht­schreib­feh­ler. Doch manch­mal kommt es ein­fach nicht son­der­lich gut, wenn man einen Arti­kel über Feh­ler schreibt und dabei selbst schwer­wie­gende Defi­zite offenbart.

Die Rede ist vom Arti­kel Warum Google’s Buch­su­che gespickt ist mit Mil­lio­nen von Feh­lern im Online-Magazin netz­pu­blik. Bereits in der Über­schrift ist ein Feh­ler, den Bas­tian Sick vor sechs Jah­ren unter dem Titel Deutsch­land, deine Apostroph’s anpran­gerte, eben­falls nach­zu­le­sen in Der Dativ ist dem Geni­tiv sein Tod, S. 29-34.

[Wei­ter­le­sen] netzpublik.de: Gespickt mit unnö­ti­gen Feh­lern.

Kostenloses WAHRIG-Wörterbuch zum Download.

17. Februar 2010 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Oder: Wieso Wör­ter­bu­cher und Nach­schla­ge­werke nicht viel kos­ten müssen.

WAHRIG Ein Wort – eine Schrei­bung: Die WAHRIG-Empfehlungen

50.000 Stich­wör­ter mit Bedeu­tungs­dif­fe­ren­zie­rung; Emp­feh­lun­gen zur Zei­chen­set­zung; Info­käs­ten mit Erläu­te­run­gen zu WAHRIG-Empfehlungen; die wich­tigs­ten Kor­rek­tur­zei­chen; das WAHRIG-Variantenkonzept auf einen Blick

Das gibt es alles umsonst bei Wissenmedia.de zum Down­load. Die rund 16 MB große PDF-Datei umfasst 609 Sei­ten und ist ohne jeg­li­che Ein­schrän­kung nutz­bar. Die Recht­schrei­bung basiert auf der neuen Rege­lung von 2006, ist also nach wie vor gül­tig und pra­xis­taug­lich. Vor allem als Jour­na­list, Autor, Stu­dent oder Schü­ler ist die­ses kos­ten­lose Nach­schla­ge­werk bes­tens geeig­net. Da es auf off­line nutz­bar ist, lohnt sich der Down­load des Wörterbuchs.

[Wei­ter­le­sen] Kos­ten­lo­ses WAHRIG-Wörterbuch zum Down­load.

Wörterbuch für Aufschneider, Hochstapler und Klugscheißer.

25. Januar 2010 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

  • anste­ckend (gif­tig) – virulent
  • auf­ein­an­der­pral­len, zusam­men­sto­ßen – karambolieren
  • Begierde, Ver­lan­gen – Konkupiszenz
  • Dreis­tig­keit, Unver­schämt­heit - Chuzpe
  • eben/gerade dadurch – eo ipso
  • Erfolg, Glück haben – reüssieren
  • fest­stel­len – konstatieren
  • freier Wille, freie Wahl - libe­rum arbitrium
  • from­mer Wunsch – pium desiderium
  • Grenze – Konfinium
  • gut­hei­ßen (bil­li­gen, schät­zen) – goutieren
  • hei­lig (gött­lich) - numinos
  • im gan­zen – in toto
  • im höhe­ren Sinne – sensu eminentiori
  • im strengs­ten Sinne des Wor­tes – stricte sic dicta
  • in dem Fall, im vor­lie­gen­den Fall – in casu
  • in Fleisch und Blut über­ge­hen – in suc­cum et san­gui­nem (vertieren)
  • kurz (in weni­gen Wor­ten) – in nuce
  • man verzeihe/entschuldige den Aus­druck – sit venia verbo
  • mit­füh­lend – sympathetisch
  • notwendige/unerläßliche Bedin­gung – con­di­tio sine qua non
  • rät­sel­haft – änigmatisch
  • sam­meln (spei­chern) – akkumulieren
  • so Gott will, mit Got­tes Hilfe – volente deo
  • so viel wie nötig (aus­rei­chende Menge) - quan­tum satis
  • sprung­haft, unbe­stän­dig – desultorisch
  • und außerdem/zudem – et quidem
  • undurch­sich­tig – opak
  • uner­war­tet – nec opinate
  • unge­fähr – grosso modo
  • (mit) Unter­bre­chung erfol­gend – intermittierend
  • unver­sehrt, unbe­rührt – integer
  • über­flüs­sig – redundant
  • ver­al­tet, unge­bräuch­lich – obsolet
  • ver­mei­den – evitieren
  • wech­seln – changieren
  • wenn ich mich nicht irre – ni fallor
  • zum Bei­spiel – exem­pli gratia

(via  Blogt­he­box)

Originelle Werbung: SAP.

10. Dezember 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Oder: Wieso man es mit dem Deng­lisch auch über­trei­ben kann.


(via Cor­po­rate Media Blog)

Deutsch-Englisch-Lexikon: Die meistgesuchten Wörter.

3. September 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Oder: Wieso „for­keln“ ein echt wich­ti­ges Wort sein muss…

Wel­che Wör­ter glaubt ihr wer­den am häu­figs­ten in Online-Lexika zum Über­set­zen ein­ge­ge­ben? Glaubt man der Seite Woxikon.de, ist das Wort „for­keln“ das der­zeit meist­ge­suchte deut­sche Wort. Ganz ehr­lich? Ich habe kei­nen blas­sen Schim­mer, was das Wort bedeu­tet (@ Kelaja: mein Gesichts­aus­druck war in etwa so: o_O). Woxi­kon selbst erklärt das Wort wie folgt:

Syn­onym: Vor­schlag für for­keln: mit dem Geweih attackieren

Ergän­zend ein Kom­men­tar von Ingrimm:

„For­keln“ lei­tet sich vom Begriff Forke/Gabel ab und basiert auf der „gabel­för­mi­gen“ Ver­äs­te­lung des Geweihs.*

Auch der Duden deu­tet irgend­was von „zu ver­al­tet For­kel = Gabel am Geweih des Hir­sches“ an.

[Wei­ter­le­sen] Deutsch-Englisch-Lexikon: Die meist­ge­such­ten Wör­ter.

Neulich im Zug: Kindermund.

6. August 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Auf der Heim­fahrt quer durch Deutsch­land tönt es plötz­lich hin­ter mir:

Mut­ter zu ihrem ~drei­jäh­ri­gen Sohn: „Guck mal, da (zeigt auf ein Rät­sel­buch). Ein Laby­rinth. Nur ein Weg führt zum Ziel.„
Sohn: „Warum?„
Mut­ter: „Ben­ja­min und Otto wol­len zum Zoo. Kannst du ihnen den Weg zei­gen?„
Sohn: „Nein.“


Neu­lich beim Eiscafé:


Ein ~sechs­jäh­ri­ges Mäd­chen rennt zu ihrem Vater, der sich gerade ein Eis an der Theke kauft. Stolz streckt sie ihm ihr Eis ent­ge­gen und sagt mit lau­ter Stimme:

Papa, Papa, da drü­ben gibt es sogar umsonst Streu­sel aufs Eis.

Like, You Know? So funny!

22. Juli 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

I think it’s so true:

Bislang langt’s aber.

18. Juli 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Fol­gen­den Lead habe ich gerade auf kicker.de gele­sen:

Weil Star­cen­ter Yao Ming auf­grund einer lang­wie­ri­gen Fuß­ver­let­zung um die Fort­set­zung sei­ner Kar­riere bangt, haben die Hous­ton Rockets in David Ander­sen Ersatz an Land gezo­gen. Der Aus­tra­lier gehörte bis­lang den Atlanta Hawks, absol­vierte bis­lang jedoch keine Par­tie für das Team aus Geor­gia. Viel­mehr spielte er bis­lang aus­schließ­lich in sei­ner Hei­mat und auf euro­päi­schem Boden.

Doppelpunkt Klammer zu.

9. Mai 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Oder: Lollst du noch oder lachst du schon?

Gerade habe ich einen wirk­lich unter­halt­sa­men Sound-Beitrag gefun­den, den ich euch nicht vor­ent­hal­ten möchte. Unter Kurz und herz­los gibt es beim Web­ra­dio CrossChannel.de einen hörens­wer­ten MP3-Beitrag über Jas­pers HDL-Song:

Jas­per ist genervt von Abkür­zun­gen. In dem Wirr­warr aus HDL, *g* und thx wünscht er sich end­lich wie­der ganze Sätze.

Mein Fazit: Unbe­dingt anhö­ren!

Medizinische Definition „Verliebtheit“.

25. April 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Ver­liebt­heit

Ver­an­schau­li­chung des symptom-orientierten medi­zi­ni­schen Denkens:

Eine medi­zi­ni­sche Defi­ni­tion der Ver­liebt­heit könnte etwa lauten:

„meist akut, manch­mal auch chro­nisch auf­tre­ten­des, fakul­ta­tiv anste­cken­des poly­mor­phes psy­cho­ve­ge­ta­ti­ves Syn­drom, das mit Tachy­kar­die, Diarrhoe, inter­mit­tie­ren­den Schweiß­aus­brü­chen, Mydria­sis der Pupil­len, erhöh­ter Adre­na­li­nin­kre­tion, gestei­ger­ter Erreg­bar­keit der Meiß­ner­schen Tast­re­zep­to­ren der Epi­der­mis, wech­selnd stark erhöh­tem Blut­druck bei gele­gent­li­chem, anfalls­weise auf­tre­ten­den anankastisch-halbschwachem Drang zu kurz­fris­ti­ger Bett­lä­ge­rig­keit, fer­ner mit Gedan­ken­flüch­tig­keit, aber auch star­ken Fixa­tio­nen in den Vor­stel­lungs­in­hal­ten, Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che … einhergeht …“

[Wei­ter­le­sen] Medi­zi­ni­sche Defi­ni­tion „Ver­liebt­heit“.

Die Nase.

23. April 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Die Nase

Wenn gleich die Nas, ob spitz, ob platt,
zwei Flü­gel – Nasen­flü­gel – hat,
so hält sie doch nicht viel vom flie­gen,
nein, das Lau­fen scheint ihr mehr zu liegen.

(Heinz Erhardt, thx @ Timeu­deus)

Website-Update: Deutsche Sprache und Emotionen.

6. April 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache, Webseite

Oder: Wieso 1000 ver­schie­dene Brow­ser echt läs­tig sind und der Erhalt der deut­schen Spra­che uner­läss­lich ist.

Eigent­lich wollte ich den Arti­kel unter „Website-Relaunch #4″ ver­öf­fent­li­chen, aber das schien mir dann doch etwas zu hoch­ge­grif­fen. Schließ­lich hat sich gar nicht soo viel getan. Ich sehe es mehr als Fein­tu­ning an.

Der Titel beschreibt die aktu­elle Situa­tion des JUICED­blogs recht gut. Die meis­ten sta­ti­schen Begriffe und For­mu­lie­run­gen auf der Web­site sind soeben ein­ge­deutscht wor­den. Die Rubri­ken oben hin­ge­gen blei­ben in eng­li­scher Spra­che. So auch die­ser Titel: zwei eng­li­sche und vier deut­sche Wör­ter = 2:4 für Deutsch­land. Wer bes­sere Vor­schläge für meine eige­nen Über­set­zun­gen hat, darf sie gerne hier ver­öf­fent­li­chen. Mal sehen, wie der „Senf“ bei euch ankommt.

[Wei­ter­le­sen] Website-Update: Deut­sche Spra­che und Emo­tio­nen.

Unterschied zwischen „scheinbar“ und „anscheinend“.

14. März 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Oder: Wieso es mich lang­sam nervt, immer wie­der das­selbe zu suchen.

Da ich selbst öfters nach­schauen musste und mir nicht sicher war, hier nun der längst über­fäl­lige Blog-Eintrag dazu:

„Anschei­nend“ drückt die Ver­mu­tung aus, dass etwas so ist, wie es zu sein scheint.
„Schein­bar“ hin­ge­gen sagt, dass etwas nur dem äuße­ren Ein­druck nach, nicht aber tat­säch­lich so ist

Aha. Anschei­nend ist mir jetzt alles klar. Euch hof­fent­lich auch! Vie­len Dank an Bas­tian Sick für diese her­vor­ra­gende Tabelle:

Keep rea­ding: Unter­schied zwi­schen „schein­bar“ und „anschei­nend“.

Carol Bartz: Zitat des Monats.

12. März 2009 von JUICEDaniel  
Kategorien: Sprache

Carol Bartz

Die neue Yahoo!-Chefin nutzt die Kon­kur­renz. (Foto: wikipedia)

„Ich nutze Google Maps.“

Das sagte Carol Bartz, die neue Yahoo!-Chefin, wenn man der „Finan­cial Times“ glau­ben darf (auf der offi­zi­el­len Web­seite habe ich das Zitat lei­der genauso wenig wie auf der deut­schen Web­seite fin­den können).

Keep rea­ding: Carol Bartz: Zitat des Monats.

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