Mein Journalismus-Praktikum auf den Philippinen #02: Aufgaben, Arbeitsplatz, Kollegen.

Ein Teil des Wycliffe International- & Monsoon-Teams: V.l.n.r. (hinten): Ich, Craig, Elyse, Dawn, Sandy. V.l.n.r. (vorne): Erlene, Ling, Aileen, Cathy. (Foto: Elyse Patten)

Die Zeit vergeht hier wie im Flug. Daher wird es allerhöchste Eisenbahn, euch von meinem Leben in Manila zu berichten, bevor ich am kommenden Wochenende nach Palawan fliege.

Die meisten von euch wollten im nächsten Blogeintrag über mein Philippinen-Praktikum „Die zehn coolsten Fotos“ sehen (16 Stimmen), doch das muss ich leider noch eine Weile aufschieben. Denn in den letzten Tagen hatte ich keine Zeit für coole Fotos, was sich aber hoffentlich bald wieder ändern wird. Meine Kamera jedenfalls liegt schon griffbereit auf meinem Schreibtisch. Apropos Schreibtisch: Mit nur einer Stimme weniger landete „Mein Praktikum: Aufgaben, Arbeitsplatz, Kollegen etc.“ auf Platz 2. Und genau das möchte ich euch nun vorstellen.

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Mein Auslandspraktikum #01: Dreckig, überfüllt und vollgestopft.

Oder: Wieso folgende Einstiegsfrage leider kein Witz ist.

Wie könnte es auch anders sein? McDonald's ist überall - ganz besonders in Manila.

Was ist dreckig, hat 20 Millionen Einwohner und stinkt nach Abgasen? Richtig, Manila. Dort befinde ich mich gerade, um mein Journalismus-Praktikum zu absolvieren. Und damit ihr auch ordentlich Mitleid mit mir habt, hier mal die ersten Eindrücke der Stadt:

Arm, chaotisch, heruntergekommen, vollgestopft, überfüllt, dreckig, stinkig, gefährlich, laut … die Negativ-Liste lässt sich nahezu unendlich fortführen, ist aber leider völlig einseitig und daher glücklicherweise nicht repräsentativ, wenn man über Manila redet (oder schreibt).
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Das Streben nach Glück.

Lange hat es gedauert, endlich ist er da: der zweite Podcast auf JUICEDblog, diesmal mit Gedanken zum Thema Glück, das derzeit ja in aller Munde ist. Doch ist Glück wirklich das Entscheidende im Leben? Findet es heraus!
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Dei Mudda hat ‘n Bart.

Oder: Wieso man manche Spiele besser nicht mehr spielen sollte.

Kennt ihr das Spiel, bei dem die erste Person einen Satz aufschreibt, die nächste diesen zeichnen soll und wieder die nächste aufgrund der Zeichnung erneut einen Satz dazu schreiben soll usw… ? 1 Ein sehr unterhaltsames Spiel.

Doch wie die folgenden beiden Beispiele zeigen, sollten gewisse Altersgruppen (Junge Erwachsene!) dieses Spiel besser nicht mehr spielen. Daher mein Plädoyer: FSK, USK und KSK bis 18. (Zugegeben, ich bin nicht ganz unschuldig daran.)

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  1. Man knickt immer die Zeichnung oder den Satz der vorherigen Person um und gibt das Blatt Papier im Kreis weiter – je mehr mitspielen, desto lustiger.

Tote Fliegen gegen Langeweile im Büro.

Oder: Wieso Fliegen durchaus nützlich und unterhaltsam sein können.

Letztens erreichte mich eine kurzweilige PDF mit dem Titel “Langeweile im Büro”, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Der mir unbekannte Autor dieser PDF hat sich darin folgendes überlegt:

Langeweile im Büro? Dann hier eine kleine Idee:

  • Guck mal auf den Fensterbänken nach toten Fliegen
  • Lass sie richtig gut durchtrocknen
  • Als nächstes brauchst du Papier und Bleistift und dann lass deiner Fantasie freien Lauf! (Bitte wasche dir die Finger, wenn du fertig bist!!!)

Hier einige Beispiele als Denkanstöße:

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Norbert Bolz: „Identität wird konstruiert – nicht gefunden. Identität entsteht durch Feedback.“

„Wenn wir in uns reinschauen, dann ist da nichts drin. Identität wird konstruiert – nicht gefunden. Identität entsteht durch Feedback.“ Norbert Bolz

Dieses Zitat von Medien- und Kommunikationstheoretiker Norbert Bolz auf dem Deutschen Trendtag 2009 des Trendbüro Hamburgs brachte mich spontan dazu, mir ein paar Gedanken zu notieren. Ich kann dem Designwissenschaftler und Professor an der TU Berlin in Ansätzen zustimmen, würde es jedoch etwas allgemeiner formulieren:

“Identität entsteht durch ein Gegenüber und durch eine eigene Selbstwahrnehmung.” Denn wenn ich mich nicht selbst wahrnehme (Selbstreflexion kann dabei hilfreich sein!), existiert zwar irgendwas, nur ich nicht. Ich selbst hätte mich dann nicht entdeckt und würde in einer Rolle leben. Eine Rolle, die von anderen nicht nur beeinflusst (das ist normal), sondern “fremdgesteuert” oder “fernkontrolliert” wird. Ist dies der Fall, wird das Schein zum Sein. Doch hundertprozentig funktioniert das nie, meistens ist es nur eine Maske, die sich gut versteckt angepasst hat – ob bewusst oder unbewusst.

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Laboro, ergo sum.

Endlich ist es so weit: Das erste Podcast erblickt das Licht des JUICEDblogs. Zum Einstieg mit einem nachdenklichen Text, den ich in schriftlicher Form bereits veröffentlicht habe. Anregungen, Kritik und Feedback sind erwünscht, auch Themenvorschläge für zukünftige Podcasts.

Ob es weitere Podcasts auf JUICEDblog geben wird, steht noch nicht fest. Wenn, dann würden sie zunächst einmal in unregelmäßigen Abständen erscheinen. Die Podcasts können lustig, kreativ, provokant, anregend, kritisch oder nachdenklich sein – da gibt es keine Grenzen. Nur eines sollen sie sein: einzigartig. Falls DU daran interesse hättest, kannst du gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Nun aber genug der geschriebenen (und gelesenen) Worte, hier was für die Ohren:
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netzpublik.de: Gespickt mit unnötigen Fehlern.

Oder: Wieso manche Fehler einfach unnötig sind.

Jeder macht Fehler, immer und immer wieder. Auch bei JUICEDblog finde ich nach Monaten plötzlich bei einem alten Beitrag einen Tipp-, Grammatik- oder Rechtschreibfehler. Doch manchmal kommt es einfach nicht sonderlich gut, wenn man einen Artikel über Fehler schreibt und dabei selbst schwerwiegende Defizite offenbart.

Die Rede ist vom Artikel Warum Google’s Buchsuche gespickt ist mit Millionen von Fehlern im Online-Magazin netzpublik. Bereits in der Überschrift ist ein Fehler, den Bastian Sick vor sechs Jahren unter dem Titel Deutschland, deine Apostroph’s anprangerte, ebenfalls nachzulesen in Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, S. 29-34.

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Gespräch zwischen Mann und Frau vor der Hochzeit.

Gespräch zwischen Mann und Frau vor der Hochzeit:

Er: Na endlich, ich habe schon so lange gewartet!
Sie: Möchtest du, dass ich gehe?
Er: Nein! Wie kommst du darauf? Schon die Vorstellung ist schrecklich für mich!
Sie: Liebst du mich?
Er: Natürlich! Zu jeder Tages- und Nachtzeit!
Sie: Hast Du mich jemals betrogen?
Er: Nein! Niemals! Warum fragst du das?
Sie: Willst du mich küssen?
Er: Ja, jedes Mal, wenn ich Gelegenheit dazu habe!
Sie: Würdest du mich jemals schlagen?
Er: Bist du wahnsinnig? Du weißt doch wie ich bin!
Sie: Kann ich dir voll vertrauen?
Er: Ja.
Sie: Mein Schatzi!

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Wirtschaftskrise? Finanzkrise? Ingenieure sind schuld!

Eine Frau in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren. Sie geht tiefer und sichtet einen Mann am Boden. Sie sinkt noch weiter ab und ruft: “Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen; und ich weiß nicht wo ich bin.”

Der Mann am Boden antwortet: “Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8 Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge.” “Sie müssen Ingenieur sein”, sagt die Ballonfahrerin. “Bin ich”, antwortet der Mann. “Woher wissen Sie das?”

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Kostenloses WAHRIG-Wörterbuch zum Download.

Oder: Wieso Wörterbucher und Nachschlagewerke nicht viel kosten müssen.

WAHRIG Ein Wort – eine Schreibung: Die WAHRIG-Empfehlungen

50.000 Stichwörter mit Bedeutungsdifferenzierung; Empfehlungen zur Zeichensetzung; Infokästen mit Erläuterungen zu WAHRIG-Empfehlungen; die wichtigsten Korrekturzeichen; das WAHRIG-Variantenkonzept auf einen Blick

Das gibt es alles umsonst bei Wissenmedia.de zum Download. Die rund 16 MB große PDF-Datei umfasst 609 Seiten und ist ohne jegliche Einschränkung nutzbar. Die Rechtschreibung basiert auf der neuen Regelung von 2006, ist also nach wie vor gültig und praxistauglich. Vor allem als Journalist, Autor, Student oder Schüler ist dieses kostenlose Nachschlagewerk bestens geeignet. Da es auf offline nutzbar ist, lohnt sich der Download des Wörterbuchs.

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Du bist Terrorist.

Du bist Terrorist! Eine Kampagne gegen Terroristen.

Gemeinsam für ein sicheres Deutschland. Die Kampagne „Du bist Deutschland“ war 2005 der Beginn einer positiven Stimmungswelle im ganzen Land. Diese gebündelte Energie hat sich 2009 umgekehrt, denn nun bist du potenzieller Terrorist und wirst überwacht.

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Optische Täuschung: Geniale Kreidezeichnungen auf der Straße.

Oder: Straßenmalerei der Extraklasse: Täuschend echte 3D-Effekte mit Kreide.

Auch wenn solche Bilder mittlerweile nicht mehr neu sind, finde ich sie nach wie vor faszinierend:

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Wörterbuch für Aufschneider, Hochstapler und Klugscheißer.

  • ansteckend (giftig) – virulent
  • aufeinanderprallen, zusammenstoßen – karambolieren
  • Begierde, Verlangen – Konkupiszenz
  • Dreistigkeit, Unverschämtheit – Chuzpe
  • eben/gerade dadurch – eo ipso
  • Erfolg, Glück haben – reüssieren
  • feststellen – konstatieren
  • freier Wille, freie Wahl – liberum arbitrium
  • frommer Wunsch – pium desiderium
  • Grenze – Konfinium
  • gutheißen (billigen, schätzen) – goutieren
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