Wieso die Menschheit bald in die Röhre schaut.

Fällt der Begriff Nachhaltigkeit, werden die meisten Menschen sicher als erstes an erneuerbare Energien und den schonenden Umgang mit Ressourcen denken, an die Diskussionen über Elektroautos oder den Atomausstieg. Aber die Bedeutung des Wortes Nachhaltigkeit geht weit über dessen rein ökologische Komponente hinaus und schließt ebenso sowohl ökonomische als auch soziale Aspekte mit ein. Grob zusammengefasst ist Nachhaltigkeit die Frage danach, wie wir als Menschheit in Zukunft den großen globalen Problemen wie Krieg, Hunger, Rohstoffmangel etc. begegnen wollen. Denkt man da über die beiden folgenden Aussagen nach, kann einem aber angst und bange werden:

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Product Placement vs. Schleichwerbung: Wie weit darf das Fernsehen gehen?

Oder: Wieso Product Placement möglicherweise zu sehr verharmlost wird.

Ursprünglich wollte ich über dieses Thema gar nicht mehr bloggen, nachdem ich es aus Zeitmangel lediglich verlinkt hatte. Doch nachdem ich festgestellt habe, dass selbst manche Journalisten noch nichts davon wissen, halte ich es für notwendig, ausdrücklich auf Product Placement im Fernsehen hinzuweisen.

Seit dem 1. April (nein, kein Aprilscherz!) ist es rechtlich erlaubt, Produkte im Fernsehen zu platzieren. Bei den privaten Sendern heißt das „Produktplatzierungen“, bei den öffentlich-rechtlichen Sendern „Produktionshilfen“ und bei mir „(bezahlte) Schleichwerbung“.

Schon im Januar 2010 haben sich die privaten und öffentlich-rechtlichen Sender darauf einigen können, nur die Umsetzung war unklar. Mittlerweile ist auch das Problem gelöst und die Sender einigten sich auf ein „‚P‘ in einer Ecke des TV-Bildschirms sowie dem ergänzenden Satz ‚unterstützt durch Produktplatzierung‘ (Privat-TV)“, so der Titelschutz Anzeiger.

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Personal News: Neue individualisierte Tageszeitung á la Niiu.

Oder: Wieso personalisierte Werbung auch eine personalisierte Zeitung braucht.

Das war ja zu erwarten: Mit “Personal News” gibt es ab sofort eine weitere individualisierte Tageszeitung im Stil von Niiu. Niiu, wir erinnern uns, ist eine personalisierte Tageszeitung, dessen Inhalt der Leser selbst von verschiedenen Anbietern und Rubriken nach seinen eigenen Interessen zusammenstellen kann. Zur Auswahl gibt es bei Niiu unter anderem “Bild”, “Handelsblatt”, “Berliner Morgenpost” oder die “New York Times”. Der Clou: Die Zeitung gibt es sogar in gedruckter Form und wird wie andere Tageszeitungen auch bis an die Haustür geliefert. Hier unterscheidet sich Niiu von seinem Nachahmer “Personal News”: Den neuen Anbieter gibt es lediglich online, dafür mit einem Euro deutlich günstiger (Niiu: 1,80 Euro).

Auch die Auswahl ist deutlich geringer: Derzeit bietet “Personal News” 15 verschiedene Zeitungen an, darunter auch einige ausländische. Mit dabei sind etwa die deutschsprachigen Zeitungen Frankfurter Rundschau, Hamburger Abendblatt, Neues Deutschland, Abendzeitung oder Der Standard und aus dem englischsprachigen Raum Shanghai Daily, The Denver Post, Washington Times sowie die Washington Post.

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Die vertikale Zeitung.

Oder: Wieso eine Zeitung nicht länger unhandlich sein muss – aber es wohl bleiben wird.

Die Idee hatte ich schon vor einigen Jahren, allerdings auf einen anderen Marktsegment bezogen. Nichtsdestotrotz halte ich die simple, und doch innovative Idee für praktisch, logisch und längst überfällig. Allerdings ahne ich bereits, dass einige Leser die gedankliche Barriere nicht durchbrechen wollen werden. Leider. Was meint ihr dazu?


(via Florian Steglich)

Die Zeitung ist tot: Eine falsche Prognose?

Zukunftsprognosen sind eine schwierige Sache. Wie falsch man liegen kann, zeigen Prognosen aus der Vergangenheit. Für Science Fiction ist die Zukunft fast immer ein Paradies für Technik-Verrückte. Autos schweben durch die Luft, Energieprobleme gibt es nicht, Elektronik macht das Leben leichter. Die Gegenwart zeigt jedoch immer eine Mischung aus alter und neuer Technologie.

Medien verdrängen sich nicht, sagen manche Medienwissenschaftler, es kommt höchstens ein Medium hinzu. Ob also wirklich Buch und Zeitung tot sind, „ermordet“ von der Elektronik, wird sich zeigen. Fast immer, wenn eine neue Technologie erfunden wurde, machte sich die Meinung breit, nun sterbe die alte aus. Doch nur weil die Fotografie erfunden wurde, hieß das nicht, wie befürchtet, dass nun niemand mehr malen würde. Und Video-Kassette und DVD existieren neben dem Kino. Die Sorge, dass wegen der Schreibmaschine niemand mehr per Hand schreiben würde, erwies sich als unbegründet. Auch die Postkarte galt Kritikern um 1870 als Sargnagel der Briefkultur – ein Irrtum.

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Gesponserte Blogbeiträge.

Eine Taktik, die in Nordamerika schon länger Bestandteil von Marketingkampangen ist, wird mittlerweile auch in Deutschland immer häufiger angewandt: Gesponserte Beiträge. Menschen, die in ihrem Blog einen Beitrag – in der Regel mit Link – zu einer Firmenkampange, einem Produkt oder einem Unternehmen schreiben, erhalten Sachgegenstände oder Geld als Gegenleistung. Auch ich habe mittlerweile Erfahrungen damit gemacht. Grund genug, mal ein paar Gedanken zu diesem Thema zu schreiben.

Foto: JUICEDblog

Bevor ich näher auf meine Meinung eingehe, zunächst einmal, welche Erfahrungen ich bisher gesammelt habe: Im vergangenen Jahr bekam ich für einen Link auf meiner Homepage einige T-Shirts. Von dieser Aktion hatte ich in einem befreundeten Blog gelesen. In diesem Jahr fragte dann ein Unternehmen bei mir an, ob ich über ihre Dienstleistung bloggen würde. Hintergrund war, dass ich auf meinem Blog zu diesem Themenspektrum bereits geschrieben hatte. Nachdem mir zugesichert wurde, den Beitrag kennzeichnen zu dürfen, entschied ich mich zu diesem Experiment. Warum:

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Mediendilemma am Abend: Alle schreiben das Gleiche.

Oder: Wieso Google News so seine Tücken hat und bei Google eigene Gesetze gelten.

Nach meinem kurzen Blogeintrag über Googles Pläne, ins Netzanbietergeschäft einzusteigen, habe ich mal bei Google höchstpersönlich nachgeschaut, was bisher darüber geschrieben wurde. Bei Google News, um genau zu sein. Das Resultat: 562 Artikel über Google Buzz, magere 70 Artikel zu Googles geplantem Breitbandnetz.

Interessant ist nun Googles an für sich kluge Funktion, bei den 70 Artikeln alle doppelten erst einmal herauszufiltern. Erschreckend hierbei ist, dass dann derzeit lediglich drei Artikel übrig bleiben:

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The Big Picture: Tough Guy Challenge 2010.

Wer diese Seite immer noch nicht kennt, aufgepasst: The Big Picture, die Foto-Seite von The Boston Globe / boston.com, erählt Nachrichten durch Fotos. Die Fotos sind in der Tat beeindruckend, jüngst insbesondere die zahlreichen Haiti-Serien (nichts für schwache Gemüter!). Fasziniert hat mich das Aufmacher-Foto der Tough Guy Challenge 2010 ebenso wie Bild #30 der Serie.

Kai Diekmann und Co.: Zeit zu viel?

Oder: Wieso ich das Wort “Medienkrise” bei solchen Videos absolut nicht nachvollziehen kann.

Kai Diekmann-WeblogGerade eben las ich auf Kai-Diekmann.de, dem Weblog des Chefredakteurs der BILD-Zeitung:

Die drei von der Blogstelle (und ich)

In der Gruppe ist es einfach leichter, mit schlimmen Süchten umzugehen. Deshalb traf ich neulich Matthias Matussek, Harald Martenstein und Alan Posener plus Verwaltungspersonal zu einer Sitzung der Anonymen Blogger in Berlin.

Und so ging es dort zu…

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Debatte: “FAZ”-Frank Schirrmacher, Blogger Sascha Lobo und die Medienkompetenz.


Oder: Wieso Medienkompetenz von Tag zu Tag wichtiger wird. Für Digital Natives wie Immigrants.

SMS, Twitter und Facebook seien für Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der „FAZ“, ein Problem, schreibt evangelisch.de.

Der Zwang, ständig wichtige und unwichtige Informationen sortieren zu müssen, führe zur “Ich-Erschöpfung”. In seinem neuen Buch geißelt er die digitale Datenflut – und ruft damit Kritik in der Netzgemeinde hervor.

Das Buch mit dem sperrigen Titel „Payback: Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen“ sorgt für Diskussionen. Wichtige Diskussionen, an denen ich mich im Folgenden beteiligen möchte.

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Bühnensketch zum Thema Zeitung: Wie geil ist das denn?!

Dieses Video ist zwar schon ein paar Tage alt, aber zu schön, um es euch vorzuenthalten.

Henri Nannen Preisverleihung 2008 im Hamburger Schauspielhaus. Bühnensketch zum Thema Zeitung. Heiko Seidel und Christian Ehring nebst Maike Kühl vom Düsseldorfer Kommödchen parodieren 2 Manager-Schnösel


(via kopfbunt)

Kreativ und innovativ: Niiu, die individualisierte Tageszeitung mit Macken.

Niiu

Niiu ist eine vorerst nur in Berlin erscheinende Tageszeitung, die bei den Lesern ab November mit personalisierten Inhalten punkten möchte. (…) Bei einer Tageszeitung muss man sich mit dem Themen-Mix abfinden, den man vorfindet. Genau da hakt Niiu ein und möchte, dass sich der Leser für 1,80 Euro (Studenten, Schüler, Zivis: 1,20 Euro) seinen Content selbst zusammenstellt. (…) Der Leser kann wählen, ob er in seiner persönlichen Ausgabe Inhalte aus z.B. “Bild”, “Handelsblatt”, “Berliner Morgenpost” oder gar der “New York Times” lesen möchte.

Wenn das mal nicht cool klingt – auf den ersten Blick. Kreativ und innovativ auf jeden Fall. Und längst überfällig? Aber halt, das ist noch nicht alles:

Niiu geht aber noch einen Schritt weiter und kooperiert auch mit vielen Internetpartnern. So kann in eurer persönlichen Ausgabe neben den oben genannten klassischen Printmedien auch das Neuste von laut.de, netzpolitik.de oder – wer hätte es gedacht – basicthinking.de stehen.

Mein Kollege von EyeIT bewertet Niiu etwas weniger enthusiastisch:
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Gary Vaynerchuk: “Pressemitteilungen sind lächerlich”

See: Press releases are ludicrous in this world.
(…)
It blows my mind, in 2009, that people are setting out press releases.
(…)
So please, Corporations, Brands – do not employ people that write press releases for you. They absolutely have no impact in today’s world. Zero. Zip.
Please. I’m asking you: Stop it!
(…)
The laziness of brands (…) is going to be the downfall of those brands.
(…)
I just really hope that I never get another press release in my inbox. Tell your story, tell it every day and tell it from the heart, make it authentic, care, don’t bullshit – and you have a business.

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Neues SpOn: Spiegel Online macht einen auf Blog?!

Spiegel Online-Relaunch - 01 - Werbung auf der Startseite

Meiner Firewall sei Dank: Spiegel Online 100 Prozent werbefrei.

Seit gestern ist das “neue Spiegel Online” online. Irgendwie konnte ich die minimalen Veränderungen kaum glauben und wartete daher einen Tag ab. Doch was heute, einen Tag danach bleibt, ist in meinen Augen ein schlechter Witz. Fast gar nichts ist neu, vor allem optisch. “Noch mehr Übersicht”, schreibt Spiegel Online, “noch klarere Orientierung”. Sorry, aber davon merke ich nichts.

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