Raus dein Haus… aus Google Street View.

Oder: Wieso Lügen scheinbar nicht (mehr) böse ist.

Schon seit Wochen wollte ich darüber bloggen, hatte es aber mangels Google-Motivation (Google, Google, Google – das kann einem manchmal ganz schön zum Hals raushängen) bisher aufgeschoben. Doch Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: War das Widerspruchsrecht gegen Google Street View nicht schon Grund genug, kommt jetzt noch ein weiterer hinzu.

Google lügt – schon wieder

Unter der Überschrift „Interne Panne” bei WLAN-Scans von Google schreibt Telemedicus im Newsletter vom 16. Mai 2010 (Hervorhebungen von mir, Anm.):
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Auf gut Glück?

Oder: Wieso Google mit der Suchvariante „Auf gut Glück!“ suggeriert, gut zu sein.

1998: "I'm feeling lucky" gibt es schon seit dem Start von Google.com.

Seit die Suchmaschine Google 1998 an den Start ging, gibt es dort zwei Suchvarianten. „Google-Suche“ führt zur Auflistung aller Suchergebnisse, „Auf gut Glück!“ (I‘m feeling lucky) führt direkt zum ersten Treffer. Letzteres habe ich einmal und seitdem nie wieder verwendet.

Nun habe ich neulich die Frage gelesen: „Wer sucht eigentlich jemals ‚auf gut Glück‘?“ Gute Frage, die ich gerne an euch weitergeben würde:


Habt ihr jemals die Suchvariante „Auf gut Glück!“ verwendet – und wenn ja, wie viele wieso?

Falls ihr diese Suchvariante auch nicht benutzt, stellt sich die Frage: Warum gibt es diese Möglichkeit überhaupt?

Der Hauptgrund dürfte sicher sein, Zeit zu sparen. Die meisten Nutzer klicken ohnehin auf das erste Suchergebnis, von daher können sie sich einen Klick sparen und werden direkt zum ersten Treffer weitergeleitet.

Heute mit Earth Day-Doodle: "Suchmaschinen Alternativen" auf gut Glück?

Diese Möglichkeit dürfte heute eigentlich gefragter denn je sein, suchen doch immer mehr Menschen bei Suchmaschinen Google nach Webadressen wie „web.de“, „kicker.de“ oder „yahoo.de“, anstatt die Domain gleich in die Adressleiste einzugeben. Faulheit Bequemlichkeit lässt grüßen.

Der wahre Grund jedoch könnte auch ein ganz anderer sein: Google will uns (un)bewusst manipulieren beeinflussen. Möglicherweise soll „gut Glück“ (g.G.) suggerieren, dass „Google glücklich“ (G.g.) macht?

Ist Google demnach ein Synonym für „gut“, daher auch das Firmenmotto „don’t be evil“? Oder steht Google gar für „Glück“ selbst? Ist es das, was wir automatisch mit Google assoziieren sollen? Ein Schelm, wer Böses denkt.

Google-Blabla.

Zur großen Google-Titelstory in der Januar-Ausgabe des Spiegels gab es auch ein kurzes Interview mit Philipp Schindler (39)1, Google-Chef für Nord- und Zentraleuropa, das neben viel Blabla zwischen den Zeilen auch bedenkliche interessante Ansichten offenbart. JUICEDblog hat das Interview für euch analysiert.

Schindler: Wir sammeln nicht Daten, um einen Machtanspruch zu befriedigen oder um Menschen zu kontrollieren. Wir nutzen Daten, damit wir für unsere Kunden einen Mehrwert schaffen können.

Damit sie für uns einen Mehrwert schaffen können? Nette Antwort, aber mal ehrlich: Wer glaubt denn sowas? Schauen wir der Wahrheit doch mal ganz nüchtern ins Auge: Ein Unternehmen hat zunächst einmal das Ziel oder den Anspruch an sich selbst, seine eigene Existenz zu sichern. Das tut Google mithilfe von kostenlosen Diensten für ihre Nutzer/Kunden. Als Gegenleistung bekommt Google deren Daten. Die Daten nutzen sie also zwecks Absicherung der eigenen Existenz2 (= Egoismus) und nicht zwecks Kundenmehrwert (=Nächstenliebe).

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  1. Überschrift: “Wir hinterlassen überall Datenspuren”, Der Spiegel 2/2010, S. 69
  2. „stille Kapitalreserve“

Google zensiert Apple: Kein iPad in Googles Bildersuche.

Oder: Wieso bei Google offenkundig etwas nicht stimmt.

Apple iPad: Bekanntes Bild (Bild: Apple.com)

Das iTampon iPad ist trotz Google Buzz in aller Munde, was Apples schärfsten Konkurrenten Google wenig gefallen dürfte. Da helfen wir doch einfach mal nach, scheint sich Google gedacht zu haben – und zensiert das iPad eindrucksvoll. Allein in der Bildersuche wird deutlich: Google zeigt beim Suchbegriff “iPad” kein einziges Originalbild des iPads auf der ersten Seite der Bildersuche, lediglich eines hat es auf Seite 2 geschafft.

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Google will eigenes Breitbandnetz bauen: “Mehr als 100 mal schneller”

Oder: Wieso Google einfach nicht genug kriegen kann… pardon: stets unser Bestes will.

Gestern erzeugte Google mit Google Buzz einen riesigen Buzz, gegen den selbst Robert Basic chancenlos ist. Mich jedenfalls, wie könnte es anders sein, nervt der ganze Hype um Googe Buzz mindestens genauso viel wie um das iTampon. Doch was mich soeben tatsächlich aufhorchen lies, ist eine frische Nachricht auf sueddeutsche.de. Unter der reißerischen Überschrift “Google baut das Super-Netz” schreibt sueddeutsche:

Google will versuchen, ein eigenes Breitbandnetz bauen. Damit möchte die Firma US-Bürger mit äußerst schnellen Internetzugängen versorgen. (…) Dieses (Anm.: das Breitband-Netz) soll an einer “Reihe von Testorten” errichtet werden, heißt es in einem Blogeintrag des Unternehmens. 50.000 bis 500.000 Haushalte sollen so eine Verbindung zur Verfügung haben, die “mehr als 100 mal schneller ist als das, was die meisten Amerikaner heute mit einem Gigabit pro Sekunde zur Verfügung haben”, heißt es.

Ganz ehrlich? Ich bin spontan beeindruckt. Nicht etwa von der Geschwindigkeit des geplanten Netzes, aber von dem Vorhaben, in das Netzanbietergeschäft einzusteigen. Denn das ist tatsächlich gewagt, da teuer. Und Google will es natürlich nicht nur für sich behalten, sondern auch anderen Anbietern zur Verfügung stellen. Applaus, eine clevere Strategie. Denn so schafft man sich zahlreiche Feinde und Neider aus dem Weg.

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Google Nacht: Fazit – Surfen ohne Google ist unmöglich.

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Fazit

Wie es scheint, ist Google ein tatsächlich nutzerfreundliches Unternehmen. Alle Informationen, Dienste und Tools werden aus einer Hand angeboten – zu einer hohen Qualität und völlig kostenlos. Doch spätestens hier stellt sich die Frage: Warum macht Google das? Warum bezahlen sie Unsummen, nur um ihren Nutzern all diese Vorteile zu bieten? Weil sie etwa wirklich so nett sind? Wer ist denn hier eigentlich der Kunde und wer der Verkäufer?

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Google Nacht: Monopole und Google Analytics.

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Monopole und Google

Arten von Monopolen

Es gibt drei Hauptarten von Monopolen. Natürliche, rechtliche und vertragliche Monopole, die auf verschiedene Weisen entstehen.
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Google Nacht: Wirtschaftliche Aspekte – Diversifikation, Portfoliomanagement und Investition.

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2. Wirtschaftliche Aspekte: Diversifikation, Portfoliomanagement und Investition

In diesem Abschnitt werde ich auf einige Aspekte eingehen, die im wirtschaftlichen Kontext eine wichtige Rolle spielen. Dazu erläutere ich Managementstrategien und Unternehmensentscheidungen und überprüfe, inwieweit sich Google an diese theoretischen Konzepte hält und womit mögliche Abweichungen begründet werden können.
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Google Nacht: Big Brother Google – Ein Global Player unter der Lupe.

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Einleitung

So ziemlich jeder von uns dürfte Big Brother kennen, hat schon die eine oder andere Folge gesehen und sich dabei gefragt, wie man bei so etwas nur freiwillig mitmachen kann. Sich von der ganzen Welt beobachten zu lassen, wie man in der Öffentlichkeit duscht, weint etc. – die meisten Leute sagen, dass sie so etwas nie machen würden. Und dennoch sind wir alle ein Teil von Big Brother.

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Der Spiegel, der nicht mehr über Google weiß…

Oder: „Der Konzern (Google), der mehr über Sie weiß als Sie selbst“

Spiegel-Titelstory über Google: "Ende der Privatheit"

Endlich bin ich dazu gekommen, mir die Spiegel-Titelstory vom 11.01.10 über Google durchzulesen. Wie erwartet bot sie für mich nicht viel Neues, aber immerhin einen guten Überblick.

Natürlich, wie könnte es anders sein, habe ich zu einigen Textpassagen kleine Anmerkungen, die ich euch im Folgenden mitteilen möchte.

Zunächst einmal wäre da das grauenhaft unkreative Cover zu beanstanden. Schlicht weiß mit einem schwarzen „Google“ – langweiliger geht es nicht mehr. Denn das Google-Logo ist knallbunt, gerade das zeichnet das Unternehmen doch aus. Und das kleine Bild eines Microchips darunter mit der Sprechblase „Sie sind hier“ dürften wohl die wenigsten Leser kapieren oder gar Interesse wecken bzw. einen Kaufanreiz bieten. In meinen Augen ist es das schlechteste Spiegel-Cover ever, Note: 6.

In den Medien wird der Konzern schon reflexhaft „Datenkrake“ genannt. Und tatsächlich gibt es Grund zur Vermutung, dass Google alles ausforschen will, was im Internet auszuforschen möglich ist. Die Frage ist, ob die Firma ahnt, was sie damit heraufbeschwört.

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JUICEDblog-Abstufung bei Google-Suchergebnissen: Zufall?

Oder: Wieso Google JUICEDblog abgestuft hat… wieso eigentlich?!

Vor wenigen Wochen war JUICEDblog noch an erster Stelle bei Google gelistet, wenn man nach “Google Alternativen” suchte. Daraufhin startete ich eine umfangreiche Google-Serie über weitere Alternativen zu Google, in der ich auch auf die JUICEDblog-freundlichen Google-Suchergebnisse hinwies. Kurz darauf war JUICEDblog mit Teil 3 der Serie1 sogar doppelt an erster Stelle vertreten – vor allen anderen 112.000.000 Seiten. Leider habe ich von der Doppelspitze kein Screenshot gemacht, dafür jedoch von den Suchergebnissen davor:

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  1. Die letzten Google-Alternativen: Nur noch wenige Suchmaschinen übrig. (Teil 3)

The Google Toilet: SuperNews!

Or: Why you might not like Google in ten years – when it’s too late.

Bonus-Artikel: Zusatzinformationen und zahlreiche Links zu Google und Co. (Teil 4)

Beim Erstellen der dreiteiligen Serie (was vorher nicht so geplant war) habe ich einige erwähnenswerte Seiten entdeckt und andere altbekannte Seiten weggelassen. Nicht alles passt zu den jeweiligen Artikeln dazu. Hier nun eine Auswahl an Webseiten, die zu schade sind, um nicht erwähnt zu werden:

Cuil.com [URL]

Diese ambitionierte Suchmaschine ehemaliger Google-Mitarbeiter ist leider immer noch nicht unter cuil.de erreichbar. Auf der englischsprachigen Startseite steht direkt unter der Sucheingabe großspurig: „Search 127 billion web pages.“

Auffällig ist die komplett schwarze und aufgeräumt wirkende Startseite. Doch anders als beim iPhone scheinen die Nutzer beim Suchen mehr auf Google-weiß zu stehen. Außerdem auffällig ist der blaue „Connect with Facebook“-Knopf ganz oben mittig mit der Beschreibung: „Connect your Facebook account to enhance web results with social recommendations.“ Wenn das mal nicht innovativ ist…

Leider habe ich kein Facebook-Account mehr, um diese Funktion testen zu können.
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Die letzten Google-Alternativen: Nur noch wenige Suchmaschinen übrig. (Teil 3)

Es ist sicher keine große Überraschung, aber die einzig verbleibenden namhaften Alternativen sind Yahoo und Bing. Alle anderen Suchmaschinen werden wohl früher oder später wie Lycos, SearchMash und Co. aussterben, zurück bleibt ein trockenes „searchmash has gone the way of the dinosaur“.

Der Grund dafür ist oftmals nicht etwa mangelnde Qualität, sondern schlicht die niedrigen Zugriffszahlen und damit über kurz oder lang auch das (ausbleibende) Geld. Ähnlich wie die VHS-Kassette oder die Musik-CD jahrelang nicht aussterben wollte, obwohl es bessere Alternativen gab (Gewohnheit!), hat sich auch Google längst fest in die Köpfe der Menschen gebrannt.

Und dennoch: Für die letzten Gallier unter euch möchte ich hier die derzeit brauchbarsten Suchmaschinen-Alternativen zu Google vorstellen.
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