Oder: Wieso kreative Überschriften im Journalismus auch heute noch möglich sind.
Für mich ist es die originellste Überschrift des Jahres, soeben gelesen auf kicker.de. „Trotz Satan und Panik: Deutschland im Viertelfinale!“, titelt Axel Heiber den 2:1-Sieg der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft über die Slowakei bei der WM. [Weiterlesen] „Trotz Satan und Panik: Deutschland im Viertelfinale!“
Lange hat es gedauert, endlich ist er da: der zweite Podcast auf JUICEDblog, diesmal mit Gedanken zum Thema Glück, das derzeit ja in aller Munde ist. Doch ist Glück wirklich das Entscheidende im Leben? Findet es heraus! [Weiterlesen] Das Streben nach Glück.
Oder: Wieso man manche Spiele besser nicht mehr spielen sollte.
Kennt ihr das Spiel, bei dem die erste Person einen Satz aufschreibt, die nächste diesen zeichnen soll und wieder die nächste aufgrund der Zeichnung erneut einen Satz dazu schreiben soll usw… ? 1 Ein sehr unterhaltsames Spiel.
Doch wie die folgenden beiden Beispiele zeigen, sollten gewisse Altersgruppen (Junge Erwachsene!) dieses Spiel besser nicht mehr spielen. Daher mein Plädoyer: FSK, USK und KSK bis 18. (Zugegeben, ich bin nicht ganz unschuldig daran.)
Man knickt immer die Zeichnung oder den Satz der vorherigen Person um und gibt das Blatt Papier im Kreis weiter – je mehr mitspielen, desto lustiger. ↩
Oder: Wieso Fliegen durchaus nützlich und unterhaltsam sein können.
Letztens erreichte mich eine kurzweilige PDF mit dem Titel “Langeweile im Büro”, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Der mir unbekannte Autor dieser PDF hat sich darin folgendes überlegt:
Langeweile im Büro? Dann hier eine kleine Idee:
Guck mal auf den Fensterbänken nach toten Fliegen
Lass sie richtig gut durchtrocknen
Als nächstes brauchst du Papier und Bleistift und dann lass deiner Fantasie freien Lauf! (Bitte wasche dir die Finger, wenn du fertig bist!!!)
Wieso Audio-Slideshows im Journalismus mehr Wertschätzung verdienen.
Soundslides ist ein Programm, mit dem man Fotos und Audio miteinander kombinieren kann. Heraus kommt am Ende eine Audio-Slideshow, die man ähnlich wie YouTube-Videos per embed-code direkt in die Artikel einbinden kann. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.
Auch ich habe bereits fünf Soundslides erstellt, drei weitere sind in naher Zukunft geplant. Drei meiner Soundslides könnt ihr auch auf JUICEDblog in der Mediathek sehen. Leider ist es in der Praxis oft so, dass die meisten Journalisten Soundslides nicht sonderlich zu schätzen wissen. Das hat mehrere, teils nachvollziehbare Gründe: [Weiterlesen] Bloggen für Dummies (5): Soundslides (SPECIAL).
Wie wir Blogger uns besser untereinander vernetzen können.
Ab und an lese ich Artikel über das vermeintliche Blogsterben: Die Blogosphäre stirbt? Das glaube ich nicht. Ich glaube vielmehr, dass sie professioneller wird. Doch selbst wenn sie angeblich stirbt, können wir davon profitieren – wenn wir stärker zusammenarbeiten!
Netzwerke sind wichtig, da sich dadurch der Bekanntheitsgrad und Wert des eigenen Blogs steigert. Damit einhergehend steigt auch der Google PageRank und dadurch wiederrum die Platzierungen in den Suchmaschinen, was letztendlich zu einer erhöhten Reichweite und somit mehr Einfluss, Bedeutung und Relevanz führt.
Die Leser, Zuschauer oder Zuhörer schätzen qualitativ hochwertige Beiträge, sie schätzen es nach wie vor sehr, wenn sich jemand Mühe gibt. Leistung wird noch honoriert, trotz – oder gerade wegen der – Massen an YouTube-Videos etc. Billig-Content gibt es an jeder „Seitenecke“: Dadurch verlieren fremde Inhalte, die lediglich eingebunden werden, an Originalität, Kreativität und damit oftmals auch Mehrwert.
Welche Eigenschaften ein erfolgreicher Blogger braucht.
Bist du auf der Suche nach dem Schlüssel zum Erfolg? Dann muss ich dich leider enttäuschen: den gibt es nicht. Aber es gibt mehrere Kriterien, die dir dabei helfen, in Zukunft besser zu bloggen. Und steigt die Qualität, kommt der Erfolg ganz von alleine. Doch vorher solltest du dir Gedanken über deinen Fokus, dein Ziel und deine Motivation machen.
Exakt 40 Tage ist es nun her, seitdem ich Twitter nutze. Mittlerweile blicke ich auf 78 Follower und 165 Tweets zurück, was pro Tag rund zwei Follower und vier Tweets sind. 216 Twitter-Accounts fand ich des Folgens lohnenswert, wobei der Mehr-wert vorerst einmal dahingestellt sei. Spammer, inaktive Accounts und PR-Verteiler mindern den Wert der Twitterer in meinen Augen ziemlich stark, doch es bleibt mehr als genug Brauchbares übrig, wie ich finde. Warum ich als einstiger Twitter-GegnerKritiker überhaupt auf dieses Social Media-Tool zurückgreife?
Um meinen geistigen Horizont zu erweitern und potentielle Vorurteile abzubauen.
Als Ziel habe ich mir vor 40 Tagen gesetzt, am heutigen Tag drei Fragen zu beantworten:
Hat es tatsächlich so ein hohes Suchtpotential? Wenn ja, wie gehe ich damit um?
Hilft es mir bei der täglichen Recherche; finde ich schneller, was ich suche?
Spart oder raubt es Zeit?
Der Ausgang der Fragen soll über meinen Verbleib bei Twitter entscheiden. Grund genug für eine praxisnahe Analyse.
Welche Kriterien ein Blogger unbedingt beachten sollte.
Jeder Blogger setzt andere Schwerpunkte, doch mittlerweile gibt es einige Kriterien, die ich für allgemein gültig erklären würde. Die Reihenfolge selbst spielt dabei keine Rolle.
Ein Weblog sollte folgende Kriterien erfüllen:
Relevanz: Natürlich kann ein Blog auch im Sinne von Unterhaltung relevant sein. Hauptsache, es bietet den Lesern einen Mehrwert.
Eigener Content: Nichts ist tödlicherschlimmer langweiliger als eine Sammlung von Links, Zitaten und Videos. Das gibt es bereits viel zu oft und ist nicht wirklich originell. Vielmehr ist es essentiell, auch eigene Inhalte zu erstellen und sich eigene Gedanken zu bestehenden Themen zu machen und einen neuen Dreh zu finden oder gar ganz neue Themen anzustoßen, die es bisher noch nicht gab.
Meinung beinhalten: Die Meinung sollte jedoch möglichst auf nachvollziehbaren und guten Argumenten beruhen – ansonsten kann das schnell nach hinten losgehen.
In „Ich“-Form geschrieben: Darum werden Blogs ja auch Online-Tagebuch genannt. Es drückt aus, dass es eigene Gedanken sind, die Beiträge subjektiv sind und Meinungen bzw. Wertungen enthalten. Man muss nicht zwingend das Wort „Ich“ verwenden, es aber aus dieser Perspektive schreiben.
Authentizität: Ein Blog sollte keine PR enthalten und nicht als Werbeplattform missbraucht werden. Begeisterung und Werbebanner ja, aber alles in einem angemessenen Rahmen. Blogbeiträge sollten stets glaubwürdig, echt und authentisch sein.
Oder: Wieso kostenlose Spiele im Internet für fünf Minuten auch mal Spaß machen.
Das letzte Browsergame habe ich vermutlich am 6. November 2008 gespielt. Vermutlich deshalb, weil es auch schon vorher gewesen sein könnte. Das Spiel hört auf den Namen Desktop Defence und wurde durch das Spielprinzip von Tower Defence aus Warcraft 3 bekannt. Da ich am besagten Novembertag aus dem Jahre 2008 darüber gebloggt hatte, stieß ich neulich auf den Link und probierte mein Glück. Nach einer ausgeklügelten Taktik und äußerst durchdachten Strategie purer Willkür hatte ich am Ende 1192 Punkte auf meinem Konto und etwa fünf Minuten lang Spaß.
Weil das an für sich tolle Wordpress-Plugin FancyBox for WordPress auch auf der Startseite mit jede Menge Text, JavaScript und CSS geladen wird (was trotz Option nicht im Footer klappte), obwohl dort keine Bilder zum Draufklicken & Vergrößern sind, habe ich mich heute nach einem neuen Plugin mit den gleichen Funktionen umgeschaut. Einzige Voraussetzung: Das Plugin sollte automatisch alle Bilder mit dem schönen Schatten außenrum laden und gleichzeitig automatisch auch die Standard-Wordpress-Galerie ersetzen.
Nach einer Weile blieb ich bei dem optisch ebenfalls sehr ansprechenden Plugin jQuery Colorbox hängen. Doch leider lädt das Plugin sogar noch mehr Code in den Header der Startseite und kommt somit als Ersatz auch nicht in Frage. Hängen geblieben bin ich bei dem unscheinbaren Plugin FancyBox mit lediglich 5.694 Downloads, aber immerhin 11 Bewertungen mit fast fünf Sternen. Das Plugin sieht Im Grunde genommen genauso aus wie FancyBox for WordPress, nur dass keine (hübschen) Untertitel angezeigt werden, was schade ist. Dafür ist der Code deutlich schlanker, was Frank Bültges Wordpress-Plugin Debug Queries bestätigt. Die drei Plugins im Vergleich: [Weiterlesen] FancyBox for WordPress vs. jQuery Colorbox vs. FancyBox.