Oder: Wieso das iPad laut Jeff Jarvis überflüssig ist und das iPhone nichts taugt.
Passend dazu Jeff Jarvis, dessen Meinung ich teile: “Reboxing my iPad”
Der Vollständigkeit halber hier noch der Klassiker zum iPhone:
Und der Fairness halber sei erwähnt: Die sind ja alle nur neidisch (bis auf Jeff Jarvis ;) ).









Ich denke Jeff Jarvis wird sein iPad wieder zurück holen, sobald es genügend angepasste Apps für dieses Device gibt. Und damit wird auch der Erfolg oder Misserfolg messbar sein.
Hätte Apple ein Tablet auf Mac OS X Basis gebracht, gäbe es genügend grossartiger Software die man auch nicht wieder extra hätte kaufen müssen. Dafür fehlt halt einfach die Touchscreenoptiemierung. Deshalb bleibt es vorerst mal abzuwarten wie viele Entwickler auf diesen Zug aufspringen werden.
so long, Michael
Ich bin froh über das iPad, wie es ist. Es war dringend nötig, dass ein Gerät nennenswerten Markterfolg hat, mit dem man ohne Computerkenntnisse digitale Inhalte in ansprechender Qualität abrufen kann. Letztlich zählen ohnehin nur die Verkaufszahlen, und die sind großartig.
Kannst du mir eine Quelle für die Verkaufszahlen geben? Würde mich echt interessieren!
Soweit ich gelesen habe, blieben die verkauften Einheiten unter den Prognosen, von einem nennenswerten Markterfolg kann also noch nicht gesprochen werden ;-)
http://www.golem.de/showhigh2......;wort=ipad
Das iPad wurde am ersten Verkaufstag doppelt so häufig gekauft wie seinerzeit das iPhone, das sollte man wissen, wenn man mit Prognosen vergleicht. Und über den Markterfolg des iPhones brauchen wir nicht zu streiten.
Nun zu neueren Zahlen: In den ersten sechs Tagen wurde das iPad, das bisher nicht in allen Modellen und zudem nur in den USA erhältlich ist, schätzungsweise über 600.000mal verkauft:
http://www.pcworld.com/article.....00000.html
ich weiss immer noch nicht wozu das Ding sein soll.
Telefon?
ebook reader?
mobiler Internet Zugang?
hmm.
Dass sich das iPad anfangs gut verkaufen wird, war nach diesem Hype ja zu erwarten. Daran zweifel ich gar nicht mehr. Woran ich aber zweifel, ist der Mehrwert dieses Gerätes. Wo ist der Nutzen, was kann das iPad, was andere Geräte nicht können?
Das iPhone hat sich auch langfristig durchgesetzt, weil Surfen im Web noch nie so einfach war und zahlreiche Apps für einige Nutzer eine enorme Bereicherung waren. (Ähnlich wie z.B. Plugins für Firefox oder WordPress)
Das iPhone hat somit Internet erstmals auch in Hosentaschenformat unterwegs tauglich gemacht, eine klare Verbesserung = Mehrwert.
Was aber soll das iPad an Mehrwert bringen, was Notebooks oder Smartphones nicht schon können? Eine Nische für Menschen “ohne Computerkenntnisse”? Wieso kaufen es dann bislang vor allem die Geeks und Apple-Anhänger? Das passt doch gar nicht zusammen…
Ich möchte in diesem Zuge daran erinnern, dass es auch vorher schon jahrelang Touchpads von Microsoft gab und nach wie vor gibt. Tablets selbst jedoch sind gnadenlos gefloppt – weil sie keinen Mehrwert boten. (Andere würden sagen: Weil sie nicht so gut und intuitiv wie das iPad funktionier(t)en – was aber nur bedingt stimmt.)
Das iPad könnte es – und hier sehe ich die einzige Chance – dann schaffen, wenn es sich als Lean-back Medium etabliert und Nachrichten bequem und angenehm lesbar zum handlichen Zurücklehnen ansehnlich aufbereitet. Denn das gibt es bisher noch nicht, vom unflexiblen und stark beschränkten s/w-Kindle mal abgesehen.
Weitere Zahlen zum iPhone übrigens: http://www.google-oekonomie.de.....te-zahlen/
Noch eine unterhaltsame Grafik zu einem Apple-Produkt, diesmal dem iPad: http://holysheep.de/2010/07/14.....teintafel/