Scheiße, Google macht uns alle dumm!

Neulich beim Media Markt.

Ich: „Entschuldigung, letzte Woche gab’s die Logitech Illuminated (Tastatur, Anm.) doch noch für 59 Euro. Kann man da beim Preis (69 Euro, Anm.) nicht noch was machen?“

Verkäufer: „Nee, die war letzte Woche im Angebot. Da können wir leider nichts mehr machen.“

Ich: „Aber bei Amazon gibt‘s die immer noch für 59 Euro. Und ich würd‘ die doch gerne bei euch kaufen.“

Verkäufer: „Hmm, ich frag‘ mal nach.“

Telefoniert.

Verkäufer: „Also wenn sie bei Amazon immer noch für den Preis gelistet ist, passen wir unseren Preis natürlich an.“

Schreitet zum Computer. Internet bei Apple Macbook funktioniert nicht. Mitarbeitercomputer muss herhalten.

Verkäufer tippt in den Browser: www.google.de.

Meine Augen weiten sich.

Verkäufer tippt in den Suchschlitz: www.amazon.de [sic].

Mein Kiefer klappt bis zum Boden.

Verkäufer klickt auf den – oh Wunder – ersten Treffer.

___________ o_O.

Verkäufer sucht bei Amazon nach „Logitech Illuminated“ und findet sie für 59, 41 Euro. Auf Lager, Versand durch Amazon, alles klar.

Verkäufer: „Okay, gut, machen wir für den gleichen Preis.“

Verkäufer füllt ein Formular aus und gibt es mir.

„Danke“, stammele ich – immer noch völlig benommen von dem, was ich eben erlebt habe – und schreite mit Tastatur und Formular zur Kasse und bezahle.

Fazit: Es ist absolut lobenswert, dass Media Markt endlich mal auf Anfrage die Preise an Amazon anpasst (sicher auch nicht immer) und nicht mehr das Standardargument bringt, „Dafür haben wir aber schlechte Beratung und nutzlosen Service“.

Erschreckend ist jedoch zu sehen, welchen Einfluss Google auf die jungen Mitarbeiter hat, die technisch eigentlich auf dem aktuellen Stand der Dinge sein sollten. Welchen Einfluss hat Google dann erst auf die normalen Nutzer im Internet?

Wer denkt, das sei ein trauriges Einzelbeispiel, hier noch eine kleine Anekdote aus dem Jahr 2008 (über das ich schon damals bloggen wollte, es aber dann doch nicht tat).

2008 am Telefon.

Dame: „Hallo.“

Ich: „Hallo. Ich wollt‘ mal fragen, wo steht, in welchem Bereich das Semesterticket gültig ist.“

Dame: „Das ist ganz einfach. Bist du gerade im Internet?“

Ich: „Ja.“

Dame: „Okay. Dann tipp‘ mal folgendes ein:“

Spannung steigt, meine Fingermuskeln sind bereit.

Dame: „we we we punkt, guugl punkt de e.“

Ich: „Okay, hab ich.“ (In Gedanken: „Na das kann ja lustig werden.“)

Dame: „Okay. Dann suchst du nach „AStA Hochschule Darmstadt.“

Erster Treffer bei Google: AStA der Hochschule Darmstadt, www.asta-hochschule-darmstadt.de.

Ich: „Ahh ja, gefunden. Danke schön!“ (In Gedanken: „Ist das eben echt passiert??!“)

Dame: „Auf der rechten Seite steht dann ‚AStA Semesterticket‘. Da findest du die Karte dazu.“

Ich: „Super, danke!“

Fazit: Höflich und auskunftsfreudig war die nette Dame ja. Aber medienkompetent? Oder selbstständig-effektiv-und-optimiert-im-Netz-denkend? Fehlanzeige.

Ich will hier niemanden schlecht machen oder bloß stellen. Darum geht es mir nicht. Aber ich wünsche mir sehr, dass wir alle auch im Internet unser Gehirn nicht auf Standby fahren, sondern in Betrieb lassen. Gerade, was die Suche anbelangt. Das spart Zeit und Nerven.

Comments

  1. Ludger Thernes says

    Ja aber es heißt doch das man nicht alles wissen muss sondern nur wo alles steht und das ist nun mal google – oder wikipedia.

  2. Frank Reymann says

    Naja, dass ist eben Google, es gibt sehr viele Menschen, die das so machen, ich habe auch öfters mal welche die mit mit dem keyword meiner domain zu mir kommen. Ist vielleicht Macht der Gewohnheit oder es gibt Menschen, die eine normale Adressleiste gar nicht mehr, sondern nur noch ne Google Leiste oder so. *g*

  3. says

    Hallo Daniel,

    sorry aber ich finde an der Stelle übertreibst du etwas.
    Ich bin selber Webentwickler und mehr als acht Stunden am Tag im Netz unterwegs, nutze aber trotzdem ab und zu den Google Suchschlitz, um dort eine URL einzutragen.

    Warum tue ich das?
    A.) Wenn ich einen neuen Tab öffne, ist Google automatisch meine Startseite. Der Fokus liegt in dem Google Suchschlitz, ich muss nicht erst die Maus bemühen sondern kann Tippen und Enter…
    B.) Im Hitze des Gefechts (ja, Geschwindigkeit ist bei meiner Suche essentiell) kann es schon mal vorkommen, dass ich die URL falsch schreibe. Wenn ich sie bei Google eintippe, kein Problem, mir wird die korrekte Seite angezeigt. Ansonsten lande ich auf so ner dämlichen T-Online DNS-Errorpage, das bringt mich nichts weiter…
    C.) Google lädt so schnell, dass der zusätzliche Klick und die Aufbauzeit der Google-Suche nicht stark ins Gewicht fallen.
    D.) Oft reicht es, wenn ich statt “www.amazon.de” eben nur “Amazon” oder “amazon.de” in den Suchschlitz eintragen muss. Die Bequemlichkeit ist größer.

  4. says

    @Daniel: Zweiteres find ich nicht so tragisch. DIe hat dir quasi gesagt, such nach Asta-h-da, auf deren Seite gibt es das.
    Das erste Beispiel ist schon krasser^^

    @Torben: Reicht häufig auch amazon in die Adresszeile einzugeben

  5. says

    Ich nutze Chrome wie auch sämtliche anderen Browser und bin mir den Funktionalitäten einer modernen URL-Leiste durchaus bewusst.

    Selbst würde ich mich als sehr Technik- & Internetaffin bezeichnen. Wenn ich nun aus den oben beschriebenen Gründen der Schnelligkeit und Bequemlichkeit den Google-Suchschlitz gelegentlich als URL-Leiste benutzte, wieso sollten es dann andere nicht auch dürfen..

    Okay, das erste Beispiel könnte man schon als extrem bezeichnen, da es sich wohl wirklich um eine sehr kurze, leicht zu merkende und bekannte URL gehandelt hat. Das Argument “Media Markt – Mitarbeiter” lasse ich an der Stelle aber nicht gelten – das ist nämlich alles andere als ein Kompetenz-Faktor (wobei Ausnahmen selbstverständlich die Regel bestätigen).

    Zum zweiten Beispiel habe ich eine komplett andere Meinung als du!
    Die nette Dame am Telefon hat eine primäre Aufgabe: Dem Kunden leicht verständlich zu vermitteln, wie er ans Ziel kommt. Und genau dies tut sie in diesem Fall “effektiv-und-optimiert-im-Netz-denkend”! Was meinst du wie viele Nutzer es dadrausen gibt, die keine Ahnung von einer “URL-Leiste” (heißt das Ding überhaupt so? Gibt es einen -konventionellen- Begriff?) haben? Diese Nutzer suggerieren Internet nun mal mit Google. Ob das in Ordnung ist oder nicht, ist eine ganz andere Frage.

    Der Dame an dieser Stelle kein effektives oder optimiertes Denken vorzuwerfen halte ich schlichtweg für falsch. Sie wird wahrscheinlich schon hunderte solcher Telefonate geführt haben und bei etlichen Nutzern auf das Problem gestoßen sein, dass diese keine Ahnung hatten, was eine URL ist oder wo man diese eingibt. Google hingegen versteht (fast) jeder. Dass du mit dem Medium extrem affin bist, konnte die Dame doch nicht erraten?

    Möchte hier aber auch keine Diskussion vom Zaun brechen, lediglich meine Meinung zu dieser Thematik loswerden. Dafür sind die Kommentare ja da ;-)

    Schönes Wochenende und beste Grüße,
    Torben Leuschner

  6. Markus Krieg says

    Hallo Daniel, dein Beitrag hat mir jetzt mal aus der Seele gesprochen. Ich hab mich bei einer Firma für die ich arbeitete mal gewundert, dass so viele Leute über den Firmennamen als Suche auf die Seite kommen. Dachte mir schon: “Wow, jetzt geht es ja voll bergauf. Die Markenbekanntheit steigt und steigt.” Falsch gedacht.
    Einmal sah ich meinem Chef über die Schultern und sah zu, wie er nebenbei gestresst telefonierend seinen eigenen Firmennamen bei Google eingab und dann auf das erste Ergebnis klickte. Allein das schon fand ich ziemlich crazy, aber es ging ja noch weiter… Während dem Telefonat musste er andere Tabs aufmachen und dann wurde es ihm zu viel und er schloss das erste Tab wieder. Dann war irgendwie wieder Google da und er gab wieder seinen Firmennamen ein, klickte auf das erste Ergebnis, usw…. Ich wär fast geplatzt. Über den Tag verteilt klickt er da wahrscheinlich 5 Mal drauf und ich wundere mich dann, was mit der Statistik los ist. Und da ist er sicher nicht der Einzige in der Firma gewesen, der das so gemacht hat… Ich hatte dann begonnen, auf jedem Rechner die wichtigsten Firmenseiten als Browserbookmarks anzulegen und ihnen erklärt, dass es so besser ist.

    Was ich aber gerne noch zu dem zweiten Beispiel mit dem Semesterticket anmerken würde: Es ist gut möglich, dass die gute Frau dir ganz bewusst den Weg über Google per Telefon erklärt hat, und zwar aus dem folgenden Grund: Google.de kennt jeder. Da ist schon mal sicher, dass der Mensch am Ende der Leitung auf der richtigen Seite landet. Und wenn sie dir dann sagt, was du eingeben sollst, dann landest du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf der gewünschten Seite, weil Google trotz Schreibfehlern die richtige Seite ausgibt. Wenn sie dir jetzt die ellenlange Domain http://www.asta-hochschule-darmstadt.de über Telefon buchstabiert, dann braucht allein die Ansage schon länger und noch dazu ist es recht wahrscheinlich, dass derjenige dann mindestens 2 oder 3 Mal eine falsche Eingabe macht, weil er was falsch verstanden hat. Mit Bindestrich, ohne Bindestrich. Ach, zwei Bindestriche. Darmstadt vielleicht noch falsch geschrieben…
    Also bei sowas wäre ich etwas vorsichtig ,da jemandem gleich eine Inkompetenz zu erstellen. Es ist vielleicht wirklich ganz bewusst so gemacht worden.

    Danke für den Beitrag

    Grüße

    Markus

  7. Steffen says

    Sehr tiefgründig dies alles. Es hat mich dazu bewegt, einige Dinge in meinem Leben zu hinterfragen:
    – warum verbringt man so viele Stunden im Leben damit, sich bewusst hinzusetzen, Artikel zu lesen, die von ziemlicher Belanglosigkeit sind. Und dann das viel interessantere: Warum kommentiert man diese und kommentiert die Kommentare mit weiteren Kommentaren?
    – Ist das eigentlich eine deutsche Angewohnheit, zu allem seine Meinung dazu zu geben? Liegt das vll. an unserem Schulsystem, in dem wir mündliche Noten bekommen und es uns deshalb angewöhnen, immer etwas zu sagen, auch wenn wir nichts zu sagen haben?
    – warum kam ich vor 1 std zu dem Entschluss, auf keinen Fall einen Kommentar zu schreiben, weil es einfach total sinnfrei wäre und schreibe jetzt doch einen?
    – Ist es vll. doch einfach menschlich, dass wir das Bedürfnis haben, uns über Belanglosigkeiten auszutauschen?
    – Wenn es denn menschlich ist, sollte man das auch noch aufs Internet ausbreiten oder reicht es nicht, dass dies im alltäglichen zwischenmenschlichen Zusammensein geschieht?
    –> wahrscheinlich “muss” man das aufs Internet ausbreiten, bei der Anzahl von Singlehaushalten und Computerjobs.
    —>ich bin aber nicht “man”!

    – und zuletzt: Da jede Suche bei Google (und anderen Suchmaschinen) ganze Regenwälder kostet, ist das doch bestimmt auch echt UmweltUNfreundlich, erst zu googlen, statt gleich die URL einzugeben. Stimmt das? DAS wäre doch ein Grund, darüber zu schreiben, dass es sinnvoll ist, gleich in die URL-Leiste zu schreiben!

    Mein Fazit: Ich entwickel mich gerade zu einem bewussten NICHTBlogger. Vll. war es also sinnvoll, dies alles gelesen zu haben.

  8. says

    Kann mich der Meinung nur anschließen, dass einige Seiten einfach schneller via Google aufgerufen werden. Wie so viele andere Dinge auch , muss man solches halt immer von zwei Seiten betrachten.

  9. says

    Google machen was sie wollen wann werden Sie endlich von der Eu-Kommissarin Viviane Reding gestoppt
    Wird höchste Zeit . Denn Web-Sites sperren und als gefährlich einzustufen und dies ohne Grund ist ech Sch……
    Bedarf ist Handlung

  10. says

    Google
    Kolumne: Ist Google eine Gefahr für das Internet?
    14. September 2003
    von Peter Braun

    Google ist brillant. Extrem einfach zu benutzen, nur unaufdringlich mit Werbung bestückt, zudem völlig kostenlos und Produzent erstklassiger Resultate. Damit wäre die Welt eigentlich in Ordnung. Wenn es da nicht ein Problem gäbe.

    Inzwischen kennt so ziemlich jeder die Vorzüge der Supersuchmaschine und nutzt sie auch. Das hat Google in relativ kurzer Zeit an die Spitze katapultiert und sämtliche Konkurrenz aus dem Felde geschlagen. Ein Monopol deutet sich an, denn Googles Beliebtheit wächst weiter. Dies könnte schon in naher Zukunft für einige unangenehme Konsequenzen gut sein.

    Was man mit Google nicht finden kann, das gibt es nicht. Barer Unfug, aber so wird es dem Publikum vorkommen. Google hat bereit zensiert. Offizielle Begründung: “Dies geschieht, um nicht wegen Verstoßes gegen Landesgesetze belangt zu werden.” Nach einer Untersuchung der Harvard Law School wurden in Deutschland und Frankreich bislang mindestens 113 Websites ausgeschlossen.

    Nun handelt es sich hier zumeist um Recht- oder Linksradikales Gedankengut, auf welches die Menschheit gewiss verzichten kann. Doch darum geht es nicht. Auch der ungekehrte Fall ist bereits vorgekommen, als kritische Berichte über Scientology nicht mehr gefunden werden durften.

    Zu viel Macht in einer Hand ist immer gefährlich. Niemand weiß, was Google aus welchen Gründen auch immer als nächstes sperrt. Eine Beschwerde der Konkurrenz mag da schon genügen, für einen Suchmaschinenspammer gehalten zu werden ebenso, Google zu kritisieren vielleicht bald auch. Für den Betreiber einer Website kann dies den Todesstoß bedeuten.

    Wenn das Internet ohne Google nicht mehr zu denken ist, das Monopol faktisch existiert, dann liegt es nahe für das Suchen Geld zu verlangen. Niemand weiß in welche Richtung hier gedacht wird. Aber es wird gedacht. Den Anfang werden wohl Zusatzdienste wie die unlängst eingeführten “News” machen.

    Es liegt nahe dann die Betreiber von Websites zur Kasse zu bitten. Ein wunderbares Instrument dafür hat sich Google selbst geschaffen: “Page Rank”. Wer hier gut darsteht, wird seine Position um keinen Preis verlieren wollen. Das Dr. Web Magazin zum Beispiel bezieht bei einem “Page Rank” von nur 6 aus 10 mehrere Tausend Besucher täglich von Google. Das müsste uns doch ein paar Euro wert sein. Der Witz dabei ist, diese Besucher sind früher auch gekommen, nur eben von mehreren Dutzend Suchmaschinen, nicht von einer!

    Google ist keine wohltätige Organisation, sondern ein Unternehmen, das Profite machen muss. Ein Monopolist hat es da besonders leicht. Wer an dieser Stelle an Microsoft denkt, liegt nicht ganz falsch. Das düsterste Szenario bestünde wohl in einer Übernahme Googles durch Microsoft. Soweit sollte es nicht kommen, auch andere Suchmaschinen haben etwas zu bieten.

  11. says

    der war gut aus den jahr 2003
    Google ist brillant. Extrem einfach zu benutzen, nur unaufdringlich mit Werbung bestückt

    schon mal heute hingeschaut, man weis gar nicht wie weit man scrollen soll bis man an die organische Suche heran kommt:)

    zum Thema, ja ich bin der Meinung das Google zu sehr beeinflusst die Gedanken, denn so wie er oben beschreibt das man die URL bei Google eingibt, das ist keine Ausnahme, und nicht nur uralte Menschen

  12. yvonne says

    @paul
    was soll das heissen: nicht nur uralte Menschen!?!

    Ich bin nicht mehr die jüngste, habe jahrelang auf einem Host programmiert – ohne GUI oder sonst welchen Schnickschnack. Wir waren / sind es uns gewohnt, ALLES dirket auf der Emulation und KORREKT einzutippen. Google zu benutzen, um eine bekannte URL aufzurufen geschieht bloss aus Bequemlichkeit. Da aber die ältere Generation “anzuschuldigen” finde ich nicht in Ordnung….

  13. Nate says

    Besser geht nicht…
    “Schreitet zum Computer. Internet bei Apple Macbook funktioniert nicht. Mitarbeitercomputer muss herhalten.”

    Das ist Apple Standard… das sieht alles so gut aus das muss gar nicht funktionieren.
    Wie der heutige Mensch der sieht so Guuuuuuut aus das er kein Hirn mehr braucht.
    Sehen und gesehen werden ist das heutige Motto und ob Google nun Einfluss auf den Dur Schnitts IQ hat oder nicht spielt eh keine Rolle mehr da wir alle nicht mehr in der Lage dazu sind ein viereckiges Klötzchen in das viereckige Förmchen zu stecken geschweige denn eine Banane zu schälen, geschweige Globale Probleme zu erkennen, geschweige überhaupt noch um zwei ecken denken können.

    Der Mensch ist ein vom System korrumpiertes, geschändetes Konsum Opfer, geistig behinderter den je und IQ sink technisch nicht aufzuhalten.

    Motto: Wenn ich nur einmal Nachrichten in der Zeitung lese, fühle ich mich als Mensch so dumm wie Obama nach dem zweiten Anstrich.

    Lassen wir und überraschen von den Leuten mit den vollen Taschen…

  14. ZoRRo says

    ganz ehrlich? du bist ein idiot!

    das nicht jeder mensch mit nem pc klar kommt kannst ja wohl verstehen, sind eben nicht alle so cleven, wäre ja auch langweilig bro! warum soll die frau am telefon das denn alles sooo genau willsen? villeicht weis sie es ja, hat aber noch n paar andere dinge zu tun, neee! die is nur für dich da.
    und natürlich weis jeder kleine angestelle im mediamarkt wie genau die firmenpolitik aussieht bezüglich der preisenkungen… die sache ist die, du entscheidest auch nicht einfach ohne von deinem superviser vorher das ok bekommen zu haben, ich geh mal davon aus das du nicht im angestelltenverhältniss arbeitest.

    Was google angeht, ich persönlich finde es eine große berieicherung, es macht uns nicht dumm, im gegenteil, es macht uns schlauer, früher musstest du alles aus büchern lesen, ja auch das nicht so wichtige, bis du das gefunden hast was du suchst, oder musstest den richtigen fragen, der aber keine zeit hat. du solltest froh sein das es google gibt und dein maul nich so voll nehmen.

  15. says

    Danke für die vielen Komplimente, sehr charmant. ;) (Aber zugegeben: Der provokante Titel des Beitrags verführt vielleicht zu solch flachen Kommentaren. Ich gelobe, noch härter an den Überschriften zu arbeiten.)

    Und weil du mich schon netterweise als Idiot bezeichnet hast, möchte ich die Frage gerne an dich zurück geben: Wer nimmt denn hier sein Maul so voll? ;)

    Kurzum: Wir können gerne über den Inhalt des Artikels diskutieren, aber bitte in angemessener Wortwahl.

  16. Der HHandwerker says

    Lieber Daniel,

    Ich finde deinen Denkansatz vollkommen nachvollziehbar. Mehr, als deinen Text mit anderen Beispielen zu wiederholen, bliebe mir jetzt auch nicht übrig.

    Ein kleiner – aber feiner – Punkt wird bei der ges. Diskussion unter den Tisch fallen gelassen:

    Klar argumentiert ein vollkommen vernetzter Mensch immer eher internetkonform, und ein gerne unverdratet lebender Mensch wahrscheinlich eher nicht so sehr…

    …nur: Wozu??

    Die Menschen können sich wahrscheinlich in versch. Gruppen einteilen lassen.
    Darunter befindet sich eben auch genau die der Menschen, die von Natur aus dermaßen denkfaul und bequem auf die Welt gekommen sind, daß sie – in jedwelcher Situation dieser Art – den eben einfachsten (im Sinne von: “Gehirn nicht einschalten!Nein!”), bequemsten und anstrengungslosesten Weg versuchen würden…

    …wie groß diese Gruppe ist, zeigt sich vermutlich auch mit hoher Wahrscheinlichkeit in dem ein oder anderen Elektro-Discounter. Leider. ;)

    …und die Industrie profitiert in doppeltem Sinne daran…. :-D

    in diesem Sinne: macht doch jetzt mal den PC aus…Energieverbrauch, und so… ;)

  17. Darktic says

    Also… Das erste beispiel ist typisch für media markt.
    ABER:

    Beim zweiten beispiel bin ich schon etwas enttäuscht, daß du nicht selbst zu google gegriffen hast, und die nette dame dich erst dort hin führen musste -.-

  18. OLE says

    Ich verstehe nicht Dein Problem?
    Falls Du auf die Inkompetenz sogenannten “Fachpersonals” anspielst, so ist dies doch vom Staat gefördert
    Wer arbeitet denn heute noch in seinem erlernten Beruf? Wer hat überhaupt noch einen erlernten Beruf?
    Heute brauchst Du in manchen deutschen Großstädten Abitur und ein 12 Semester-Studium, um in der U-Bahn Tickets zu verkaufen. Wenn Du nicht Deinen Wunschberuf ausüben kannst, wirst Du vom Staat genötigt, jeden Scheißjob anzunehmen, den die Arbeitsamt-Künstler aus dem Hut zaubern und Du wirst gesperrt, wenn Du es nicht tust.
    Friss oder stirb,…..das ist das neue Motto unserer westlichen Zivilisation.
    Seine Meinung äußern ist nicht erwünscht in einem Staat, der Meinungsfreiheit im Grundgesetz hat
    Deine Welt ist eine Konsumwelt. Du hast keine echten Freiheiten mehr. Du hast nur noch ein Recht:
    Das Recht auf Konsum. Und wenn Du nicht konsumierst, bist Du eine auffällige Person, die dem Geld-System schadet. Und wer sich gegen das Geldsystem auflehnt, ist wahrscheinlich sogar ein Terrorist und im Fadenkreuz des BND.
    Womöglich ist es noch einer, der im Internet seine Meinung äußert. Womöglich nehmen andere seine Meinung auch noch an. Ja, so einen muß man verfolgen und mundtot machen. Oder noch besser, man zerstört seinen Ruf, indem man die Medien wie das Fernsehen dazu benutzt, um ihn als “Radikalen” hinzustellen.
    Dabei heißt es doch: Die Wahrheit ist der richtige Weg. Jedenfalls haben mir meine Elter dies als Kind beigebracht. Aber die Wahrheit schadet bestimmten Leuten, die mit der Lüge viel Geld machen und deren Geschäften, die alle im Verborgenen geschehen und Ihre Macht festigen.
    Solche sind es auch, die Ihnen “Fachberater” vorsetzen, die eben keine sind, sonder nur Hilfsarbeiter, Ungelernte, ja um es einfach auszudrücken BILLIGKRAEFTE.
    Und das die bei guuuuugel nachgucken müssen, wie man sich den Schnürsenkel zubindet, sollte daher doch niemandem verwundern.
    “Ein dummes Volk regiert sich leichter” (Josef Stalin)

  19. Bernd O. says

    Dein erste Beispiel zeugt natürlich nicht von Intelligenz (könnte aber auch nur eine kurze Verwirrtheit gewesen sein – jeder ist ab und zu mal unkonzentriert).

    Dein zweites Beispiel macht für mich aber Sinn. Eine komplexe Internetadresse über das Telefon zu diktieren ist wesentlich Anfälliger für Kommunikationsprobleme, als eine Google-Suche.

    Denn falls man sich verschreibt liefert Google dennoch das richtige Ergebnis.

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