Opera 10: Neue Engine optimiert Google Mail, Facebook und Co. (Teil 5/7)


Oder: Wieso in naher Zukunft jede Menge seltsamer Schriftarten im Web auftauchen werden.

Auf geht’s in die fünfte Rund der großen JUICEDblog-Opera-Serie. Diesmal mit besonderem Augenmerk auf Geschwindigkeit und neuen Darstellungsformen für Webdesignern. Natürlich auch heute mit ergänzenden Screenshots. Einmal mehr wünscht JUICEDblog viel Spaß und Erkenntnis beim Lesen!

Google Mail und Facebook 40 Prozent schneller?

Die letzten beiden großen Erweiterungen und Verbesserungen sind „Opera Turbo for fast browsing on slow connections“ und „40% faster engine and cutting-edge Web standards support“.
Zu letzterem: Opera soll dank optimierter Presto 2.2-Engine ressourcen-intensiven Webseiten wie Google Mail und Facebook ab sofort deutlich schneller laden. Mein Ersteindruck, was Facebook anbelangt: kaum merklich schneller, aber immer noch deutlich schneller als Internet Explorer 8.

Auch andere Webseiten kaum schneller geladen, wobei es sicher auch auf die Hardware des PCs sowie Internetverbindung ankommt, was bei mir beides im hohen Bereich ist. Daher bin ich mit Opera recht flott unterwegs und kann nicht klagen. Der Internet Explorer ist im Vergleich wie bereits erwähnt stets deutlich(!) langsamer.

Außerdem erreicht Opera 10 bereits in der Beta-Phase 100 von 100 möglichen Punkte im Acid3-Kompatibilitätstest. Opera 10 Beta: 100 von 100 Punkten beim Acid3-TestDas schaffte nicht einmal die neue Version von Firefox („nur“ 96 Punkte). Opera 9.60: Nur 85 von 100 PunktenIm Vergleich: Opera 9.64, die aktuelle offizielle Opera-Version, erreicht in diesem Test nur 85 von 100 Punkten. Der Test prüft, ob der Browser den Webstandard des World Wide Web Consortiums unterstützt.

Freude für Webdesigner: Eigene Schriftarten endlich im Web verwendbar

Opera 10 Beta: Eigene Schriftarten im Web verwendenEbenfalls erfreulich ist die Unterstützung von Schriftarten im Internet, kurz „Web Fonts support“. Dank Web Fonts, einem CSS 3-Modul, können Webdesigner endlich ihre eigenen Schriftarten benutzen, die die Besucher auch sehen können, ohne sie herunterzuladen. Wenn ich beispielsweise die Schriftart „Facelift“ als Überschrift benutzen würde, könnten nur diejenigen die Schriftart sehen, die Facelift ebenfalls auf ihrem Computer installiert haben. Alle anderen sahen stattdessen Arial oder anderen Standard-Schriftarten. Die Lösung sah bislang immer so aus, dass andere Schriftarten als Grafik gespeichert werden mussten, um korrekt angezeigt zu werden. Das ist mit Web Fonts nun nicht mehr nötig. Sobald alle gängigen Browser dieses Feature unterstützen, können endlich eigene Schriftarten im Web verwendet werden. Für Webdesigner ein kleiner Traum, der wahr wird! Ein Beispiel, wo man Web Fonts im Einsatz sehen kann, gibt es bei Discover Opera.

Hinzu kommen noch einige weitere Detailerweiterungen und -verbesserungen, die Opera 10 insgesamt „bereit für die nächste Generation der Webanwendungen“ machen sollen.

Die siebenteilige Opera 10-Serie im Überblick

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Über JUICEDaniel

Daniel ist Online-Journalist, Blogger, Webdesigner und leidenschaftlicher Fotograf. Er bloggt hauptsächlich auf JUICED.de über mediale und digitale und Themen. Nebenbei erstellt er Webseiten für sich und andere und twittert gerne.

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