Gesichter der Sucht: Maria

Gesichter der Sucht (Bild: © Chris Arnade - Used with permission)

Maria wurde im Alter von zwei Jahren adoptiert. Ihre biologische Mutter war “eine Crack-Süchtige, die an AIDS gestorben ist.” Maria begann selbst Crack zu nehmen, als sie 21 war. „Am Anfang mochte ich es nicht, aber dann ließ es mich mich stark und unzerbrechlich zu fühlen.“ Ihr erstes Kind war zu dem Zeitpunkt sieben Monate alt.

Bald schon hatte sie eine Angewohnheit, die sie 400 Dollar am Tag kostete. Sie dealte und ging auf die Straße. „Ich hab den Respekt vor dem Leben verloren und meine Kinder haben den Respekt vor mir verloren. Manchmal ist es mir egal, manchmal nicht. Das schlimmste ist: ich mag es – das High.“

Billige Drogen und viel Arbeit brachten sie nach Hunts Point. „Der Lebensstil hat mich hierher gezogen. Ich kann es nicht ausstehen.“ Ein Zuhälter brauchte sie dazu Dope zu nehmen. „Ich habe spät angefangen zu spritzen, aber das habe ich wett gemacht. Heute spritze ich mich zehn mal am Tag.“

In letzter Zeit hat sie darum gekämpft sauber zu werden. „Der Mann, bei dem ich lebe, schmeißt mir Crack hinterher, wenn ich daran denke. Er schlägt mich. Ich muss da raus.“ Eine ihrer jüngeren Töchter hat die Drogen bemerkt: “Mami, wenn du draußen rauchst, siehst du komisch aus und verhälst dich komisch.”

Über sich selbst: „Ich bin eine Person, die Menschen versteht. Ich gebe guten Rat. Ich schätze, ich sollte meinen eigenen ernst nehmen. Ich helfe immer anderen, ich muss mir selbst helfen.“

Dieses Bild und der Text sind Teil der Fotoserie “Faces of addiction” des Fotografen Chris Arnade. Du kannst ihm auf Twitter (@Chris_arnade) oder auf Facebook (Chris Arnade Photography) folgen.

Bild: © Chris Arnade – Used with permission

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