
„Für immer Liebe“ beginnt an dem Punkt, an dem andere Romanzen enden: Paige und Leo sind das Traumpaar schlechthin: jung, verliebt und glücklich. Bis zu dem Tag an, dem ein Autounfall alles ändert: Paige verliert ihr Gedächtnis der letzten fünf Jahre und damit die Erinnerung an ihren Ehemann. Leo ist für sie ein Fremder.
Plötzlich ist alles anders. Der Alltag wird für das Paar zur schier aussichtslosen Herausforderung, denn Paige (Rachel McAdams) kann sich an ihr gemeinsames Leben mit Leo (Channing Tatum) vor dem Unfall nicht mehr erinnern. Und dann ist da auch noch Paiges Familie, die sie mit aller Kraft wieder zurück in die Heimat holen und sie zu dem braven Mädchen machen möchte, das sie war, bevor sie aufbrach um die Welt und sich selbst zu entdecken. Zu allem Überfluss trifft Paige hier auch wieder auf ihren Ex-Verlobten Jeremy (Scott Speedman). Jetzt gilt es für Leo um die Liebe seiner Frau zu kämpfen.
Für Leo bricht eine Welt zusammen. Er tut alles dafür, um Paige nicht zu verlieren und dafür muss er sie ein zweites Mal für sich gewinnen. „Für immer Liebe“ ist eine Tragikkomödie über die Liebe und das Leben. An vielen Stellen reichlich überzogen, kann der Film dennoch mit seinem Charme punkten. Leo ist der Musterehemann, der alles dafür tut, um seine Frau für sich zurückzugewinnen, auch ohne Gedächtnis. Der Film spielt mit zeitlichen Rückblenden, was ihn lebendig macht und die Liebe des Paares vor dem Unfall idealisiert: Das glückliche Paar bei der Hochzeit, Paige, die in ihrem Atelier arbeitet. Von der unkonventionellen Frau, zu der sie sich entwickelt hatte ist nicht viel gebelieben, stattdessen ist Paige auf dem besten Weg das bürgerliche Mädchen zu werden, das sie war bevor sie ihre Heimat verließ.
Ein Plädoyer für Zusammenhalt
Ein Plus ist, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht. Sowas kommt ja bekanntlich immer gut. Regisseur Michael Sucsy hat mit „Für immer Liebe“ einen Film in die Kinos gebracht, der ein Plädoyer für Zusammenhalt und zweite Chancen ist. Positive Message, teils aber langweilige Handlung. So plätschert der Film stellenweise vor sich hin und lässt dabei die Pointe vermissen. Trotzdem, eins ist „Für immer Liebe“ nicht: ein oberflächlicher Film. Die Protagonisten sind mit Rachel McAdams und Channing Tatum einfühlsam besetzt, die als Filmpaar hervorragend miteinander harmonieren. Der Film wirft die Frage auf: Wenn ich die Wahl hätte, die wichtigste Entscheidung meines Lebens noch einmal zu treffen, würde ich mich dann genauso entscheiden?
Fazit: Ein romantischer Film, der pünktlich zum Valentinstag in den Kinos anläuft. Die Story ist nicht schlecht, allerdings wirkt der Film an manchen Stellen etwas langatmig. Trotzdem lohnt sich’s reinzugehen.
JUICEDblog Filmbewertung: 








Weiterführende Links
- Für immer Liebe: Trailer (deutsch, 1:46min)
- Für immer Liebe: offizielle Website
Bild: Sony Pictures


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